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Auffälligkeiten von fehlender Mimik bis zu Gesundheitsproblemen

Masken in der Pflege gehen auf Kosten der Nähe

Wie Pflegekräfte, Friseurinnen und Gastronomen ihren Alltag mit Mundschutz bewältigen .

Die tägliche Arbeit mit Maske ist nicht immer ganz einfach – auch nicht im Pflegedienst Schulz in Bretten, hier mit (von links) Silvia Walter, Helene Leonhardt und Manuela Taton. Foto: Tom Rebel

„Wir kommen zu Schwerkranken“, sagt Michael Weingärtner. Er ist Pflegedienstleiter beim Pflegedienst Schulz in Bretten und ergänzt: „Maske ist Pflicht bei der Arbeit am Menschen. Wir tragen sie alle.“ Aber er ist mit seinem Chef einig. „Es ist manchmal schwer auszuhalten“, so Armin Schulz, Inhaber des Dienstes. Er meint damit weit mehr, als die Maskenpflicht als solche.

Alles andere als angenehm ist es auch bei der Friseurarbeit, erzählt Heidi Hascher. Recht gefasst trägt es dagegen Gastronom und Weingutbesitzer Armin Schäufele aus Oberderdingen.

Einschränkungen im menschlichen Miteinander

Schulz bezieht sich auf die mit der Maskenpflicht verbundenen Einschränkungen, vor allem im menschlichen Miteinander. Er empfindet es als Einschränkung der Menschenrechte von Seniorinnen und Senioren, sie auf maskenbedingter Distanz halten zu müssen. Bei der Pflege komme man den Menschen nahe. Und die wichtige Bedeutung von Nähe werde durch die Maske empfindlich gestört. „Die Maske trennt spürbar“, so Schulz.

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