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Bauprojekt

Melanchthon-Höhe Bretten: Investor präsentiert nach Irritationen Referenzobjekte

Es gibt sie doch: Bilder von bereits fertiggestellten Bauprojekten der Immobilienfirma, die in Bretten die Melanchthon Höhe bebauen und neuen Wohnraum schaffen will.

Vorzeigeprojekt: Die drei Häuser in der Bildmitte hat BVA Immoblilien in Freudenstadt im Fliederweg geplant, gebaut und vermietet. Foto: Frank Busch

Es gibt sie doch, die realisierten Bauprojekt der Stuttgarter BVA Immobiliengruppe. Auf wiederholte Nachfrage der Brettener Nachrichten hat Volker Gairing, der Geschäftsführer der Gesellschaft, nun auch Bilder bereits fertiger Bauvorhaben geliefert.

Unter anderem einen Komplex mit drei Mehrfamilienhäusern in Freudenstadt, eines in Merklingen und ein achtgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in der Stuttgarter Innenstadt. Das Shoppingcenter im rumänischen Galati sei ebenfalls gebaut, ergänzt Architekt Istvan Alexander Toth und zeigt ein Foto von der Eröffnung. Gleiches gelte für weitere fünf Baumärkte in Rumänien und den Wiederaufbau der Maschinenfabrik Lauffer in Horb.

Gairing verweist darauf, dass er bereits 1981 begonnen hatte, als Bauträger Gebäude zu errichten. Viele dieser Immobilien hat das Unternehmen heute noch im Bestand. „Wir unterscheiden uns vom normalen Bauträger dadurch, dass wir überwiegend Bestandshalter sind“, erklärt Gairing. Man baue und behalte etliche der Immobilien, die man vermiete oder verwalte. Ob man das Brettener Projekt im Bestand weiterführen will, sei momentan allerdings noch völlig offen.

Derweil macht sich Brettens Stadtbaudirektor Karl Velte für die Bebauung auf der Melanchthon Höhe stark: „Wo haben wir denn noch Flächen zur Bebauung in der Kernstadt? Wir suchen händeringend solche Bauflächen“, verweist er auf einen Umstand, der seiner Einschätzung nach völlig vernachlässigt wird.

Wenn man Wohnfläche für 500 Menschen schaffen wolle, dann brauche man dafür acht bis zehn Hektar Fläche. „Wir schaffen auf zehn Prozent der erforderlichen Fläche guten Wohnraum für die gleiche Anzahl an Menschen“, bringt Gairing die Verdichtung auf den Punkt. Architekt Toth ergänzt: Das Projekt könne ein Muster sein für die neue Städtebauverordnung „Urbanes Zone“.

Velte betont, dass der Gemeinderat im gesamten Verfahren seine Vorstellungen mit einbringen könne. Sowohl was die Höhe des Gebäudes betreffe als auch die Fassadengestaltung oder auch die Zahl der Stellplätze. Bislang habe man lediglich Visualisierungen, jetzt müssten konkrete Pläne erarbeitet und mit den Fachbehörden abgestimmt werden. Man stehe noch ganz am Anfang.

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