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Chöre proben wieder

Musikvereine in Bretten kehren zurück zum Normalbetrieb

Die Musikvereine und Chöre in Bretten sind halbwegs unbeschadet durch die Corona-Pandemie gekommen. Viele Mitglieder haben den Vereinen die Treue gehalten. Zudem sind die Proben gut besucht.

Der Musikverein Bauerbach probt in der örtlichen Mehrweckhalle.
Die Proben des Musikvereins Bauerbach unter der Leitung von Dirigent Alexander Knam (stehend) sind gut besucht. Foto: Tom Rebel

Es wird wieder fleißig geprobt. Nach dem Wegfall der meisten Corona-Beschränkungen vor rund einem Monat herrscht bei den Musikvereinen und Chören rund um Bretten weitestgehend wieder musikalischer Normalbetrieb.

Die Lust auf das gemeinsame Musizieren und Singen scheint jedenfalls groß zu sein, schließlich sind die Proben gut besucht. Zudem hat die Vielzahl der Musikvereine und Chöre schon wieder jede Menge Auftritte in ihrem jeweiligen Terminkalender für dieses Jahr stehen.

„Bei uns sind immer zwischen 30 und 40 Musiker bei den Proben – und auf den großen harten Kern ist ohnehin immer Verlass“, sagt Sebastian Siewert, der Vorsitzende des Musikvereins „Harmonie“ Bauerbach.

Proben finden in der Bauerbacher Mehrzweckhalle statt

Auch zu Jahresbeginn sei der Probenbesuch schon „ganz gut gewesen“, berichtet Siewert. Da habe man sehen können, dass die Mitglieder voller Tatendrang sind. Eigentlich, so der Vereinschef weiter, habe man immer geprobt, wenn dies die jeweilige Corona-Situation zugelassen habe.

„Es war natürlich gut, dass wir zum Proben die Bauerbacher Mehrzweckhalle nutzen konnten“, betont der Vorsitzende, so habe man auch zu jedem Zeitpunkt alle geltenden Vorgaben wie etwa das Abstandhalten problemlos umsetzen können. Normalerweise proben die Musiker unter der Leitung von Dirigent Alexander Knam im Untergeschoss des örtlichen Kindergartens.

Doch dort wäre es während Corona nahezu unmöglich gewesen, den Probebetrieb aufrechtzuerhalten, versichert Siewert und stellt fest: „Wir sind eigentlich ganz gut durch die Pandemie gekommen, insofern bin ich zufrieden – auch mit der allgemeinen Stimmung, die gerade im Verein herrscht.“

Büchiger Gesangverein sucht Männerstimmen

Auch beim Gesangverein „Frohsinn“ Büchig wurde und wird eifrig geprobt. „Wir haben auch während Corona recht viel geprobt, zudem sind die Grundlagen bei allen ohnehin da“, berichtet der stellvertretende Vorsitzende Holger Schenkel. Mitglieder des „Frohsinn“, die schon seit „40 oder 50 Jahren“ im Verein sind, „verlernen das auf keinen Fall“, so Schenkel.

Durch die Pandemie sei man jedenfalls „relativ gut gekommen“, die Dirigenten hätten sich viel Mühe gegeben, auch bei den diversen Online-Proben, sagt der stellvertretende Vorsitzende und fügt an, dass zwischen 40 und 50 Sänger an den Proben regelmäßig teilgenommen hätten.

Das Ziel in diesem Jahr sei es, so Schenkel, dass man weitere männliche Stimme anwerbe, um den Chor so fit für die Zukunft zu machen.

„Im Moment haben wir keinen Zuwachs, deshalb wäre es in diesem Jahr ein Gewinn, wenn wir einige neue Männerstimmen dazu bekommen würden“, betont er. Allerdings, erzählt Schenkel weiter, sei während und wegen Corona die Mitgliederzahl gesunken: „Einige sind nicht mehr gekommen und werden wahrscheinlich auch nicht mehr kommen.“

Musikverein „Harmonie“ plant großes Konzert im Juli

Beim Musikverein Bauerbach blickt man derweil den kommenden Auftritten entgegen. „Das rollt jetzt wieder an – und wir freuen uns, dass wir wieder Auftritte haben“, sagt Siewert, dessen Verein am Maifeiertag mit dem Wiesenfast bei der Maschinenhalle der Bauerbacher Landwrite seine erste große Veranstaltung über die Bühne gebracht hat.

Im Juli, berichtet der „Harmonie“-Vorsitzende, sei in Bauerbach ein großes Konzert geplant, der genaue Termin hierfür steht laut Siewert jedoch noch nicht fest.

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