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Jahresrückblick 2023

Von der Gemeinde zur Stadt: Oberderdingen ist ab dem 1. November die 316. Stadt in Baden-Württemberg

Am 1. November wird Oberderdingen zur 316. Stadt im Land, gefeiert wird erst einige Tage später. Am 21. November überreicht Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl bei einem Festakt die offizielle Urkunde an Oberderdingens Bürgermeister.

Bürgermeister Nowitzki mit Innenminister Stobl
Bürgermeister Thomas Nowitzki (links) nimmt vom baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl die Urkunde zur Stadterhebung entgegen. Foto: Tom Rebel

Der 21. November ist ein großer Tag für Oberderdingen: Mit einem Festakt in der Aschingerhalle feiert die Kommune die Erhebung zur Stadt.

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) übergibt in einer feierlichen Zeremonie die begehrte Urkunde an Bürgermeister Thomas Nowitzki (CDU), der zu diesem Zeitpunkt bereits seit 20 Tagen der Verwaltungschef einer Stadt ist. Denn Oberderdingen steigt offiziell bereits am 1. November von der Gemeinde zur Stadt auf und ist damit die 316. Stadt im Ländle.

Oberderdinger Gemeinderat stellt am 2. Mai die Weichen

„Wir freuen uns natürlich alle sehr darüber, dass die Landesregierung unserem Antrag auf Erhebung zur Stadt so rasch zugestimmt hat“, erklärt Nowitzki. In der Gemeinderatssitzung am 2. Mai lässt der Bürgermeister das Gremium über den Vorschlag, die Bezeichnung Stadt zu beantragen, abstimmen.

Der Antrag wird mit großer Mehrheit beschlossen, Nowitzki spricht von einer „historischen Sitzung“. Der offizielle Antrag auf Erhebung zur Stadt wird schließlich im Juni direkt an Innenminister Strobel gestellt. Der CDU-Mann betont, dass Oberderdingen alles das mitbringt, „was eine Stadt braucht“.

Oberderdingen sei „ein attraktiver Wohnort“, sagt Nowitzki. „Die Stadterhebung ist eine Auszeichnung für die Bürgerinnen und Bürger von Oberderdingen und bedeutet einen erheblichen Imagegewinn“, meint der Bürgermeister. „Im Mittelalter war die Erhebung zur Stadt, die mit Privilegien und Rechten verbunden war, in der Regel der Anstoß und Startschuss dafür, dass sich Gemeinden zu bedeutenden Siedlungen entwickeln konnten“, führt Innenminister Strobl aus.

Heute sei es umgekehrt: Die Verleihung des Stadtrechts setze bereits die erfolgreiche Entwicklung einer Gemeinde voraus: Die Bezeichnung Stadt werde an Gemeinden verliehen, die nach ihrer Einwohnerzahl, Siedlungsform und ihren kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnissen städtisches Gepräge haben. In Oberderdingen sei dies in überzeugender Weise gelungen.

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