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Kommunikation auf Abstand

Amateurfunker aus dem Kraichgau halten auch in der Pandemie Kontakt

Wer glaubt, dass Amateurfunker nur in der stillen Kammer sitzen und Codes in ein Mikrofon nuscheln, der liegt falsch. Die Hobbyfunker kommunizieren mit Stationen auf der ganzen Welt und sogar über den Mond.

Alexander Layer (Funkrufzeichen DF1IW) aus Zaisenhausen ist eines von über 70 Mitgliedern des Amateurfunk-Ortsverbandes Kraichgau (A22). Auf dem Bild tritt er im Keller von Jochen Sommer aus Münzesheim mit anderen Menschen weltweit in Kontakt. Amateurfunk ermöglicht in Zeiten der Pandemie sichere Kontakte unter Einhaltung der Abstandsregeln. Im Hintergrund sind zahlreiche Diplome zu sehen, die Jochen Sommer im Laufe der Jahre gesammelt hat. Foto: Jochen Sommer

In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen scheint es auf den ersten Blick nicht einfach soziale Kontakte zu pflegen. Doch es gibt tatsächlich einen Weg, wie man mit Menschen auf der ganzen Welt sicher unter Einhaltung aller Abstandsregeln kommunizieren kann: der Amateurfunk.

Zur Reise um die Welt verhilft dabei nur ein Stück Draht. „Natürlich gehört noch mehr Technik dazu, um Amateurfunk betreiben zu können“, berichtet Jens Bratzel vom Amateurfunk-Ortsverband Kraichgau (A22) dem eingetragenen Verein „DARC“.

Hinter der Buchstabenabkürzung steht der Deutsche Amateur-Radio Club, der als Bundesverband für Amateurfunk in Deutschland rund 34.000 Mitglieder zählt. Jens Bratzel hat durch seinen Vater Karlfried Bratzel und durch seinen Onkel Jochen Sommer schon früh sein Interesse an der Funktechnik entdeckt. Einmal mit dem Funkvirus infiziert, vererbte er seine Faszination auch an seine beiden Söhne.

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