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Aussichtsturm in der Mitte

Das Maislabyrinth in Flehingen hat jetzt täglich geöffnet

Mit der Aussaat im April begannen die Arbeiten am Maislabyrinth auf dem Flehinger Milchhof Lämmle-Hofmann . Das kleine Abenteuer ist bis zum Herbst täglich von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Maislabyrinth auf dem Flehinger Milchhof Lämmle-Hofmann. Foto: Janis Antritter

„Mama, da vorne geht es weiter“, ruft ein braunhaariges Mädchen und flitzt auch schon los. Die Mutter kommt gar nicht so schnell hinterher: „Halt, hier kann man sich verirren“, ruft sie ihrer Tochter nach.

In der Tat sollte man das Maislabyrinth, das auf dem Flehinger Milchhof Lämmle-Hofmann unter Beachtung der Corona-Bestimmungen seine Besucher auf so manchen Irrweg schickt, als Kind unter 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener besuchen. „Das Labyrinth liegt vom Schwierigkeitsgrad zwischen den Irrgärten aus den Jahren 2019 und 2020. Kinder können sich bedenkenlos im Kinderlabyrinth aufhalten, das räumlich weit genug vom großen Labyrinth getrennt ist“, sagt Steffen Hofmann.

Dennis Trenkle hat wieder den beliebten Freizeitspaß zwischen raschelnden Maispflanzen geplant. „Zunächst hatten Steffen und ich eine Idee, wie das diesjährige Labyrinth aussehen soll. Ob rund oder eckig, wir haben schon viel ausprobiert. In diesem Jahr ist eine Raute der zentrale Mittelpunkt“, berichtet der junge Mann.

Auf seinem Wohnzimmertisch breitete er Papier aus und konzipierte die verwinkelten Gassen des 2,3 Hektar großen Ackers. „Es ging mal mit dem Bleistift links herum, dann rechts herum und ich habe auch mal was wegradiert.“ Besuchern empfiehlt Steffen Hofmann, sich über die Facebookseite des Milchhofes ein Foto des Maislabyrinths anzugucken und auszudrucken.

Wer sich verirrt, kann im Maislabyrinth in Flehingen bis zu 3,6 Kilometer laufen

Vor dem Eingang in den grünen Irrgarten befindet sich zudem eine Schautafel, an der die Wegverläufe auf einem Drohnenbild erkennbar sind. Sobald man ein paar Mal im Maislabyrinth abgebogen ist, hilft einem jedoch der beste Orientierungssinn nicht immer weiter. Schaut man sich um, so sehen die Pflanzen alle gleich aus.

Gleich 17 an der Zahl befinden sich auf der Fläche eines Quadratmeters. Die Anlage des grünen Freizeitspaßes ist durchaus sehr arbeitsintensiv, wie Steffen Hofmann berichtet: „Im April begann alles mit der Aussaat. Mais wächst fast schlimmer als Unkraut. Wir haben in der ersten Juniwoche zum ersten Mal die Wege mit dem Aufsitzmäher und der Motorsense ausgemäht und dies im zweiwöchigen Rhythmus wiederholt, da Maispflanzen nachtreiben. Wir bitten die Besucher darum, auf den Wegen zu bleiben und nichts kaputt zu machen“.

Wer sich auf direkter Strecke den Weg durch den Irrgarten bahnt, findet nach 1,2 Kilometern den Ausgang. Mit den Sackgassen ist die Strecke 3,6 Kilometer lang. Ein Aussichtsturm in der Feldmitte sowie vier Stationen mit Stanzern für die Stempelkarten bieten einen besonderen Anreiz.

Vor Ort befinden sich ein Kühlschrank mit Getränken sowie eine Toilette. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 20 Uhr. Es sind auch andere Zeitabsprachen mit Steffen Hofmann möglich. In Planung ist zudem, sofern es die Pandemieauflagen zulassen, eine Horrorveranstaltung im Maislabyrinth sowie am 11. September ein Open-Air-Fest mit Liveband.

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