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Polizei sucht weiter Zeugen

Nach mutmaßlicher Gefährdung in Oberderdingen: Beschuldigter erstattet Gegenanzeige

Über die Straßengefährdung in Oberderdingen Mitte Dezember herrscht weiterhin Unklarheit. Der Beschuldigte hat jetzt Gegenanzeige erstattet. Währenddessen ist die Polizei auf der Suche nach weiteren Zeugen.

Aussage gegen Aussage: Die Polizei aus Oberderdingen hat einen Zeugenaufruf gestartet, um den Fall aufzuklären. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Die Ermittlungen zu einer mutmaßlichen Gefährdung des Straßenverkehrs in Oberderdingen sind noch nicht abgeschlossen. Zuvor hatten zwei Familien behauptet, dass ein 38-jähriger Autofahrer auf sie losgefahren ist, dies teilte die Polizei mit. Der Beschuldigte sieht das anders. Deshalb sucht die Polizei jetzt weitere Zeugen, die helfen sollen, den Fall aufzuklären.

Der Vorfall soll sich am Freitag, 18. Dezember, kurz nach 18 Uhr auf dem Lichterpfad in Richtung der Landesstraße 1103 bei Oberderdingen zugetragen haben. Wie am Montag berichtet wurde, waren zwei Familien dort mit ihren Kindern unterwegs. Der beschuldigte Fahrer habe zuerst eine Gruppe Spaziergänger passiert und sei dann auf gefährliche Weise auf die Familien zugefahren.

Der 38-Jährige schilderte den Sachverhalt jedoch anders und erstattete vor kurzem auch Gegenanzeige unter anderem wegen Nötigung, Bedrohung und Sachbeschädigung. Sein Auto sei durch Schläge der Passanten an der Karosserie zerkratzt worden. Dadurch sei ein Schaden von mehreren hundert Euro entstanden.

Um den Fall aufzuklären sucht die Polizei nach weiteren Zeugen, insbesondere Personen, die zur nicht identifizierte Personengruppe gehörten. Hinweise nimmt das Polizeirevier Bretten unter (0 72 52) 5 04 60 entgegen.

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