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Leserfragen

Tankstelle in Oberderdingen setzt Mann ohne Mund-Nasen-Schutz vor die Tür

Eine Oberderdinger Tankstelle verweigert einem Kunden ohne Maske den Zutritt. Er hat jedoch ein Attest. Darf sie das?

Ausgeschlossen: Eine Tankstelle in Oberderdingen lässt auch Kunden mit Attest nicht in ihren Laden. Und darf das laut Sozialministerium auch. Foto: Hansjörg Ebert

Dass in Supermärkten und dergleichen die Maskenpflicht gilt, ist nichts Neues. Aber mit Attest sollten Kunden doch auch ohne Atemschutz die Läden betreten dürfen, oder? Ein BNN-Leser berichtet, er sei kürzlich in Oberderdingen kurzerhand vor die Tür gesetzt worden, weil er keinen Mund-Nasenschutz aufhatte. Der Grund für den Zutritt ohne Maske: Aus gesundheitliche Gründen kann er keine tragen. Das hat ihm sein Arzt bescheinigt.

Er habe versucht, eine Tankstelle zu betreten, sei aber sofort des Ladens verwiesen worden, berichtet er. Seine Begründung und sein Attest über Atemnot wurden nicht akzeptiert. An der Tankstelle hängt mittlerweile ein großes Schild mit der Aufschrift: „Mundschutzpflicht im Shop“ und darunter handschriftlich: „Wir akzeptieren kein Attest.“ Der Kunde fühlt sich dadurch diskriminiert. Wie sieht das eigentlich rechtlich aus?

Aus gesundheitlichen Gründen kann nicht jeder der Maskenpflicht nachkommen. In der Coronaverordnung von Baden-Württemberg steht dazu: „Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist.“

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