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Einkaufen bis es dunkel wird

Open Air Outlet soll in Bretten ein Zeichen gegen Einkäufe im Netz setzen

Schlendern bis es dunkel wird, das ist am 31. Juli in Bretten möglich. Die Interessengemeinschaft Brettener Innenstadt (IGBI) hat ein Einkaufserlebnis bis 21 Uhr auf die Beine gestellt. Die Vorsitzende Agathe Pohl erklärt, warum dieser Abend so wichtig für die Einzelhändler ist.

Agathe Pohl ist die Vorsitzende der Interessengemeinschaft Brettener Innenstadt, die das Einkaufserlebnis initiiert hat. Foto: Sidney-Marie Schiefer

Wie entstand die Idee für das Open Air Outlet?
Pohl

Wir Brettener Einzelhändler haben uns über die gesamte Corona-Zeit mit Videoanrufen auf dem Laufenden gehalten, die Idee entstand bei dem ersten persönlichen Treffen nach dieser Zeit. Weil viele Läden wegen des Coronavirus verkürzte Öffnungszeiten haben, wollen wir mit dieser Aktion zeigen, dass es uns noch gibt. Wir wollen ein Startsignal senden, um zu betonen, dass online bestellen nicht notwendig ist.

Was planen die Läden für den Abend?
Pohl

Jedes Geschäft kümmert sich selbst um Dekorationen und kleinere Aktionen. Getränkestände vor der Ladentür wird es wohl nicht geben, da wir Menschenansammlungen vermeiden wollen. Jeder bemüht sich, Schnäppchen anzubieten, wir wollen ja viele Leute in die Stadt locken, um guten Umsatz zu machen. Das ist nach den letzten Wochen sehr wichtig für uns. Musikalisch werden wir von einer Musikschule begleitet, die durch die Stadt zieht.

Welche Vorbereitungen waren speziell wegen des Coronavirus notwendig?
Pohl

Wir haben eine Anfrage an die Stadt gestellt, ob die Veranstaltung so stattfinden darf und wurden dann auch im Rahmen des Möglichen von der Stadt unterstützt. Ich finde es toll, dass für uns die Weißhofer Straße gesperrt wird. Natürlich halten wir uns auch an die Hygienevorschriften und die Maskenpflicht.

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