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Rechbergklinik Bretten

Palliativ-Station in Bretten: Arbeiten zwischen Einsamkeit, Sorge und Hygiene-Regeln

Ängste, Sorgen und das Bedürfnis nach Wärme und Nähe treffen auf der Palliativ-Station in Bretten auf strenge Hygienestandards: In der Pandemie wurden letztere nochmals streng durchleuchtet - eine Herausforderung für alle.

Zeit und Zuwendung: Das Gespräch am Krankenbett erfordert immer, aber besonders auf Palliativ-Stationen wie an der Rechberg-Klinik in Bretten Muße und Einfühlungsvermögen. Die zehn dortigen Betten sind und waren während der Pandemie nicht voll belegt. Foto: Vera Ivchenko

Bretten. Eine Besucherin will ihre Mutter umarmen. Sie haben sich wochenlang nicht gesehen. Das Herz quillt über nach so langer, corona-bedingter Pause. Freude, Einsamkeit oder Ängste überdecken schon mal das Rationale. Dem Personal auf der Palliativstation an der Rechberg-Klinik Bretten fällt es in solchen Situationen emotional schwer, aufs Einhalten der Regeln zu achten, trotzdem ist es ein Muss.

Die Ärztliche Direktorin Martina Varrentrapp beleuchtet am Beispiel von Mutter und Tochter, wie hart menschliche Bedürfnisse auf einer Station für Schwerstkranke mitunter auf deren Regeln prallen. „Wir müssen sie wiederholt erläutern. Es geht um Achtsamkeit. Palliativ erkrankte Menschen sind besonders gefährdet.”

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