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Kommunen tun sich schwer

Seit 25 Jahren verboten, aber noch immer da: Was passiert mit den Schottergärten in Bretten?

Eigentlich sind sie verboten: die Steinwüsten in den Vorgärten. Doch seit einigen Jahren nehmen diese lebensfeindlichen Zonen für Tiere und Pflanzen auch in Bretten und Umgebung überhand. Was tun die Kommunen?

Praktisch und steril: Schottergärten erfreuen sich seit geraumer Zeit wachsender Beliebtheit. Dabei sind sie für Tiere, Pflanzen und auch Menschen lebensfeindliche Bereiche. Foto: Tom Rebel

Sie sind praktisch, machen nicht viel Arbeit und sehen ziemlich aufgeräumt aus. Das ist die eine Seite. Die andere: Sie sind steril, versiegeln den Boden, heizen sich im Sommer ungemein auf und bieten Insekten, Vögeln und anderem Getier keinen Lebensraum. Darum hat der Gesetzgeber Schottergärten bereits vor 25 Jahren verboten.

Nur dass dieses Verbot als solches nicht so richtig wahrgenommen und von den Kommunen auch nicht durchgesetzt wurde. Weithin herrscht die Meinung vor, dass solche Steingärten Bestandsschutz genießen. Dem ist aber nicht so, wenn man dem Umweltministerium in Stuttgart Glauben schenkt.

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