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Einsamkeit während Lockdown

Senioren ohne Internetzugang sind in Bretten oft auf analoge Hilfe angewiesen

Seniorinnen und Senioren sehen im neuerlichen Lockdown einsamen Zeiten entgegen. Treffen, Lesungen, Wanderungen, Museumsbesuche – alles gestrichen oder verschoben. Fürs Nötigste und etwas mehr sorgen in Bretten aber einige Menschen, vor allem in Kirchengemeinden oder mit wenigen analogen Angeboten. Denn nicht alle Senioren sind digital versiert.

Tanzen im Sitzen: Vor rund einem Jahr freuten sich diese Seniorinnen noch über das Angebot des Netzwerks Demenzaktives Bretten. Solches und vieles mehr fällt in der Pandmie flach oder wird verschoben. Einige Menschen aber setzen sich ein: Fürs Nötigste und manchmal auch für etwas mehr. Foto: Irmeli Thienes

Kirchengemeinderäte tagen wieder virtuell. FAM, der Verein „Für alle Menschen“ in Bretten, will sich mehr online treffen. Der Pflegestützpunkt Bretten begibt sich in Videokonferenzen und bietet – virtuell – Beratung an. Aber was machen Seniorinnen und Senioren, denen die technischen Voraussetzungen fehlen oder die schlicht nicht computeraffin sind? „Das frage ich mich auch“, sagt Ruth Weida.

Sie ist im Netzwerk Demenzaktives Bretten und in ihrer Kirchengemeinde in Bretten engagiert. Denn nicht überall gebe es, wie in ihrer Gemeinde oder in Dürrenbüchig funktionierende Dorfgemeinschaften. Ruth Weida ist es durchaus ernst.

„Wir treffen uns oder treffen uns eben nicht“, so zieht Bernhard Strauß, stellvertretender Vorsitzender des Seniorenrats, ein nicht nur dem Wortlaut nach hartes Fazit. Auch die Treffen des politischen Gremiums der Seniorenorganisationen mussten und müssen pausieren.

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