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Umfrage zum Tag der Deutschen Einheit

Umfrage: Brettener sehen Wiedervereinigung als Erfolgsgeschichte mit gewissem Nachholbedarf

Ist die Wiedervereinigung eine Erfolgsgeschichte oder leben wir noch in einem geteilten Land? Haben Sie Kontakte in den ehemaligen Ostern und Kontakte zu Menschen aus der ehemaligen DDR? Und waren Sie selbst schon einmal in den neuen Bundesländern? Diese Fragen haben wir Brettener Bürgern in der Fußgängerzone gestellt.

Karin Gillardon Foto: Ebert

Ist die Wiedervereinigung eine Erfolgsgeschichte oder leben wir noch in einem geteilten Land? Haben Sie Kontakte in den ehemaligen Ostern und Kontakte zu Menschen aus der ehemaligen DDR? Und waren Sie selbst schon einmal in den neuen Bundesländern? Diese Fragen haben wir Brettener Bürgern in der Fußgängerzone gestellt und dabei differenzierte und aufschlussreiche Antworten bekommen. Und auch sehr persönliche Erfahrungen und Einschätzungen vernommen.

Karin Gillardon (alle Fotos: Hansjörg Ebert) kann sich noch gut an den Herbst 1989 erinnern. „Wir saßen wie gebannt vor dem Fernseher und verfolgten die bewegenden Bilder vom Mauerfall“, erzählt die 76-jährige ehemalige Brettener Stadträtin. Sie selbst habe zwar nur entfernte Verwandte im Osten, aber mit der Grenzöffnung in Ungarn sei eine junge Familie aus der damaligen DDR nach Bretten gekommen und bei ihr im Haus einzogen. Der habe sie geholfen, die Wohnung einzurichten und sich hier zurechtzufinden. Ist die Wiedervereinigung gelungen? „Jein“, findet Karin Gillardon – doch zum Zusammenwachsen gehörten immer zwei. Sie kann die ambivalenten Gefühle vieler ehemaliger Ostdeutscher nachvollziehen, die viel verloren hätten. Auf der anderen Seite aber auch viel gewonnen: „Ich war selbst öfter im Osten, wir haben Leipzig, Erfurt und Weimar besucht und waren total angetan von dem, was sich dort getan hat“, erzählt sie. Und freut sich über ihre Bekannten aus Thüringen, die nun schon viele Jahre im Westen leben und sich pudelwohl und angenommen fühlen.

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