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Nach Ansturm auf „Hetzenbaumhöfe“

Vier zusätzliche Müllcontainer sorgen für Entspannung auf Grünabfallsammelplatz in Bretten

Volle Container, zahlreiche Mülltüten daneben: Vor zwei Wochen wurde der Brettener Grünabfallsammelplatz „Hetzenbaumhöfe" dem Ansturm nicht Herr. Nun hat man zusätzliche Tonnen aufgestellt. Und die Mitarbeiter wünschen sich noch weitere Nachbesserungen.

Unterschätzte Brettener: Mehr Menschen als erwartet machen vom seit Jahresanfang angebotenen Bringsystem für die hauseigenen Bioabfälle Gebrauc. Sie geben ohne Gebühren ihren Biomüll auf dem Sammelplatz „Hetzebaumhöfe“ .ab. Foto: Florian Ertl

Entwarnung auf dem Brettener Grünabfallsammelplatz „Hetzenbaumhöfe“. Am Samstag, 6. Februar, türmte sich dort, direkt neben der Landstraße 1103, der Biomüll. Die zehn großen Biomüllcontainer auf dem Sammelplatz waren übervoll.

Dennoch kamen immer mehr Brettener, die vom seit Jahresanfang angebotenen Bringsystem für die hauseigenen Bioabfälle Gebrauch machten, und gaben ihren Biomüll ab.

Die Mitarbeiter des Grünabfallhofs füllten die stetig weiter eintreffenden Abfälle deswegen in insgesamt 32 Mülltüten um, die sich am Ende des Tages neben den Bioabfallcontainern stapelten. Jetzt, am vergangenen Samstag, zeigte sich die Situation durch die Aufstellung zusätzlicher Behälter entspannt.

Vier weitere Biomüllcontainer auf dem Hof

„Ich gehe stark davon aus, dass man mit diesem Ansturm auf das Bringsystem und damit auch auf Abgabestellen wie diese einfach nicht richtig gerechnet hatte“, meint ein langjähriger Mitarbeiter der „Hetzenbaumhöfe“.

„Die meisten Leute nutzen das gebührenlose Angebot. Das hatte man vielleicht einfach nicht so erwartet. Vielleicht hat man sich einfach ein wenig zu sehr auf die Bequemlichkeit mancher Menschen verlassen.“

Er sei froh, dass sich die Lage nun wieder entspanne. „Man hat die schwierige Lage erkannt und uns gleich vier weitere Biomüllcontainer auf den Hof gestellt. Darüber sind wir wirklich froh. Diese zusätzlichen Kapazitäten reichen bisher aus und es kommt nicht mehr dazu, dass wir zusätzlich auch noch Säcke abpacken müssen.“

Dennoch sei die Situation immer noch nicht optimal, meint er. Das Leerungssystem sei weiterhin ein Problem, das auf dem Grünabfallsammelplatz für Ärger sorge. Die Leerungen der Bioabfallcontainer finden zweimal wöchentlich statt. Eine Leerung ist für Dienstag, manchmal auch für den frühen Mittwochvormittag angesetzt.

Am Wochenende werden Kapazitäten oft eng

Die andere Leerung soll normalerweise immer am Freitag stattfinden, um freie Kapazitäten für den Samstag zu gewinnen, an dem die meisten Brettener ihren Biomüll entsorgen gehen. Obwohl die zweite Leerung eigentlich auf den Freitag angesetzt ist, komme der Müllwagen aber auch häufig schon einen Tag früher, also am Donnerstag.

Das führe dazu, dass der Müllwagen oft nur halbvolle, oder gar fast ungefüllte Container leere und es dann am Wochenende eng mit den Kapazitäten werde. Hier würden sich die Mitarbeiter des Grünabfallsammelplatzes ebenfalls Nachbesserungen wünschen.

Schon zum Start des Bringsystems am Jahresanfang war den Mitarbeitern des Abfallplatzes aufgefallen, dass die Containerkapazitäten zu knapp bemessen waren, sagt ein anderer Kollege. Zudem sei erst kürzlich einer der früher insgesamt elf Abfallcontainer abhandengekommen.

Vermutlich sei er bei einer der Leerungen in ein Müllfahrzeug gefallen und von der Müllpresse zerquetscht worden. Mit den verbleibenden zehn Containern sei es dann natürlich nochmals schwieriger gewesen, alle Bioabfälle adäquat unterzubringen.

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