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Bilanz für 2020

Volksbank Bruchsal-Bretten hat trotz Corona Gewinne gemacht

Die Volksbank Bruchsal-Bretten hat 2020 trotz Corona ein Plus von 302 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gemacht. Im Schatten der Pandemie hat die Bank mit der Volksbank Stutensee-Weingarten fusioniert.

Digitaler Austausch: Roland Schäfer (vorne links), der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Bruchsal-Bretten, und seine Vorstandskollegen präsentierten die Zahlen des Corona-Jahres 2020. Erstmals fand das Bilanzpressegespräch der Volksbank Bruchsal-Bretten online statt. Foto: Tom Rebel

Die Volksbank Bruchsal-Bretten ist sehr ordentlich durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Das ist der Tenor des Bilanzpressegesprächs über das abgelaufene Geschäftsjahr.

„Wir haben die Kerngeschäfte aufrecht erhalten können und waren zudem immer in allen Filialen präsent“, sagte Roland Schäfer, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Bruchsal-Bretten.

In der Zentrale im Brettener Silcherweg präsentierte er zusammen mit seinen Vorstandskollegen Volker Gaa, Dimitrios Meletoudis und Gerhard Rübenacker die Zahlen für das vergangene Jahr.

Wegen der Pandemie fand die traditionelle Bilanz-Pressekonferenz der Genossenschaftsbank erstmals in der fast 160-jährigen Firmenhistorie digital statt.

Banken gehen zuversichtlich in gemeinsame Zukunft

Flankiert wurde das Vorstands-Quartett der Volksbank Bruchsal-Bretten von Juan Baltrock und Andreas Hahn, den beiden Vorständen der Volksbank Stutensee-Weingarten - und das aus einem guten Grund.

Schließlich wurde im vergangenen Jahr die Fusion dieser beiden Volksbanken trotz Corona auf den Weg gebracht. Durch die im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten jeweiligen Bilanzgewinne, die sich nach Aussage beider Kreditinstitute im erwarteten Bereich bewegen, könne man nun zuversichtlich den finalen Schritt in die Zukunft machen.

„Wir gehen als zwei starke und regional verwurzelte Genossenschaftsbanken aus dem Geschäftsjahr 2020 in unsere gemeinsame Verschmelzung“, betonte Schäfer und nannte „Kräfte bündeln und gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern“ als Credo der kommenden Jahre.

Als Bilanzgewinne stehen demnach für die Volksbank Bruchsal-Bretten 2,9 Millionen Euro und für die Volksbank Stutensee-Weingarten 1,2 Millionen Euro zu Buche. Zum 31. Dezember 2020 betrugen die Bilanzsummen 2,165 Milliarden Euro (Bruchsal-Bretten) sowie 907 Millionen Euro (Stutensee-Weingarten).

Volksbank will Dividende in Höhe von sechs Prozent ausschütten

Aufgrund der guten Bilanzgewinne im Corona-Jahr 2020, mit denen man laut Schäfer deutlich über der durchschnittlichen Kapitalmarkt- beziehungsweise Dividendenrendite liegt, werde man eine Dividende in Höhe von sechs Prozent ausschütten.

„Wir wollen die Mitglieder der Banken an den guten Ergebnissen teilhaben lassen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Man werde eine ordentliche Dividende in Höhe von drei Prozent sowie eine einmalige Bonuszahlung in Höhe von ebenfalls drei Prozent auszahlen.

Dies werden die Vorstände ihren jeweiligen Vertreterversammlungen am 28. April (Bruchsal-Bretten) und am 29. April (Stutensee-Weingarten) vorschlagen; auch diese Versammlungen finden erstmals digital statt.

Da beide Kreditinstitute bereits zum 31. Dezember 2020 wirtschaftlich verschmolzen sind, wurde bei der Online-Konferenz diesmal auch die Bilanzsumme der fusionierten Bank aufgezeigt.

Diese beläuft sich für das Jahr 2020 auf 3,072 Milliarden Euro, das ist ein Plus von 386 Millionen Euro gegenüber 2019. Die Bilanzsumme der Volksbank Bruchsal-Bretten erhöhte sich 2020 im Vergleich zu 2019 um 302 Millionen Euro, die der Volksbank Stutensee-Weingarten immerhin um 84 Millionen Euro.

Die sogenannte technische Fusion erfolgt am 12. Juni 2021. „Das ist ein ganz wichtiges Datum für uns“, betonte Schäfer und verwies daneben auch auf das gesellschaftliche Engagement der Bank.

Volksbank-Stiftung schüttet 220.000 Euro für Vereine aus

Im vergangenen Jahr hat die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten wieder Vereine und Projekte in der Region unterstützt, die Fördersumme betrug 220.000 Euro.

Im Rahmen des Corona-Hilfsprojekts wurden 120.000 Euro als Nothilfe an 54 Vereine ausbezahlt, rund 36.000 Euro flossen in verschiedene Vereinsprojekte und für 15.000 Euro wurden drei sogenannte Herzensprojekte realisiert.

„Das zeigt, dass wir unseren Mitgliedern zur Seite stehen konnten“, berichtete Schäfer. Die fusionierte Bank mit ihren dann 36 Filialen hat nach derzeitigem Stand 64.782 Mitglieder und 538 Mitarbeiter.

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