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Sulzfeld hält an Planung fest

Auch Oberderdingen und Diedelsheim sagen ihre Weihnachtsmärkte ab

Zuvor hatten bereits Knittlingen und Gondelsheim ihre Weihnachtsmärkte abgesagt. Man habe sich die Entscheidung nicht leichtgemacht, aber die Gesundheit stehe über allem, so Thomas Nowitzki, Rathauschef von Oberderdingen.

Die nächste Absage: Der Weihnachtsmarkt in Oberderdingen, der für das zweite Adventswochenende geplant war, findet nicht statt. Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Die Liste wird fast täglich länger: Nach den Absagen in Knittlingen und Gondelsheim haben nun auch die Gemeinde Oberderdingen sowie der Brettener Stadtteil Diedelsheim ihre Weihnachtsmärkte gestrichen. Beide Veranstaltungen sollten ursprünglich am zweiten Adventswochenende über die Bühne gehen.

Dagegen soll – zumindest nach jetzigem Stand – der Sulzfelder Christkindlesmarkt stattfinden. Geplant ist der eintägige Budenzauber am Mittwoch, 1. Dezember, rund um das Rathaus.

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und uns schweren Herzens dazu entschlossen, den Weihnachtsmarkt abzusagen. Die Gesundheit steht an erster Stelle“, sagt Oberderdingens Bürgermeister Thomas Nowitzki (CDU). Angesichts der steigenden Infektionszahlen und der aktuellen Situation sei eine solche Veranstaltung kaum darstellbar, meint der Rathauschef.

Wenn wir die Entwicklungen nachhaltig stoppen wollen, gibt es nur eine Möglichkeit: Wir müssen die Impfquote deutlich steigern.
Thomas Nowitzki, Bürgermeister von Oberderdingen

„Leider sind mit den notwendigen Maßnahmen besonders die vollständig Geimpften eingeschränkt und müssen erneut zurückstecken. Wenn wir die Entwicklungen nachhaltig stoppen wollen, gibt es nur eine Möglichkeit: Wir müssen die Impfquote deutlich steigern“, fügt Nowitzki an.

Gemeinde hatte Konzept angepasst

Die Gemeinde hatte zuvor auf die seit einigen Wochen steigenden Corona-Zahlen reagiert und das Konzept für den Weihnachtsmarkt im „Unteren Amthof“ angepasst. So sollten den Besuchern ein paar weihnachtliche Stunden im historischen Amthof ermöglicht werden, teilt Barbara Lohner von der Oberderdinger Verwaltung mit.

Die derzeitige schwierige Corona-Lage lasse dies jedoch nicht mehr zu. Die angebrachte Weihnachtsbeleuchtung und die aufgestellten Weihnachtsbäume sollen zumindest für ein kleines bisschen Weihnachtsstimmung in der Adventszeit sorgen.

Wegen der hohen Infektionszahlen war der traditionelle Oberderdinger Weihnachtsmarkt rund um den Historischen Amthof, im Rathaus und im Gewölbekeller sowie im evangelischen Gemeindehaus bereits im vergangenen Jahr ausgefallen. Diesmal sollte der Weihnachtsmarkt ausschließlich im Außenbereich des „Unteren Amthofs“ vor dem Rathaus und mit zentraler Einlasskontrolle stattfinden. Doch die Pandemie hat diese Planungen nun erneut durchkreuzt.

Tennisclub Diedelsheim plant Christbaumverkauf

In Diedelsheim haben sich laut Mitteilung von Ortsvorsteher Martin Kern alle Beteiligten, also die örtlichen Vereine, die Kindergärten und die Schwandorfgrundschule, „einmütig dafür ausgesprochen“, wegen der steigenden Infektionszahlen auf die Durchführung des Weihnachtsmarkts zu verzichten.

Der Tennisclub Diedelsheim beabsichtige aber, seinen am Samstag, 4. Dezember, geplanten Christbaumverkauf unter strengen Hygienebedingungen anzubieten, so Kern.

Traditioneller Krämermarkt rund um das Sulzfelder Rathaus

Wie Diana Krauß vom Hauptamt der Gemeinde Sulzfeld mitteilt, sind die Stände des Christkindlesmarkts am 1. Dezember von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Auf diesem traditionellen Krämermarkt steht „Nützliches und Schönes für die Besucher bereit“, das Angebot erstrecke sich „von der Bürste über Glückwunschkarten bis zu Süßwaren“, teilt die Gemeinde mit.

„Eine gute Möglichkeit, das eine oder andere Geschenk zu Weihnachten einzukaufen“, heißt es weiter. Natürlich gibt es auch ein Essens- und Getränkeangebot.

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