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Bislang kaum in Anspruch genommen

Wenige Kinder in Brettener Notbetreuung: Zweifel an der Fortsetzung

Das Angebot an Notbetreuung wurde auf Kinder ausgeweitet, deren Kindeswohl es erfordere und auf jene, deren Eltern an Präsenz-Arbeitsplätzen tätig sind, auch im Homeoffice. Dennoch wird die Notbetreuung in Brettener Einrichtungen bislang kaum in Anspruch genommen.

Keine Anmeldung: Rund 600 Schülerinnen und Schüler besuchen die Leopold-Feigenbutz-Realschule in Oberderdingen. Der Schulleiter erhielt bis vergangene Woche keine Anmeldung zu Notbetreuung. Foto: Leon Pfitzenmeier

Mit dem regulären Ferienbeginn am Dienstag endet die Notbetreuung in den Schulen und Kindergärten sowie Tagesstätten in städtischer Zuständigkeit bis voraussichtlich 6. Januar. Einige Schulleiter fragen sich aber, ob die Schulen nach dem 10. Januar wieder öffnen. Nach Mitteilung der Stadt finde in ihren Einrichtungen vom 7. Januar an wieder Notbetreuung statt. Mehr ist noch nicht bekannt.

Wolfgang Mees ist froh, dass die Stadt die Kernzeit-Betreuung an der Schillerschule Bretten bereits ausweitete. „Das ist momentan ein Segen für uns“, so der Leiter der Schillerschule. Von den 570 Schiller-Schülern nutzten neun Kinder die Notbetreuung bis 10. Januar.

Die Notbetreuung war, anders als im Frühjahr, über den Nachwuchs aus systemrelavanten Elternhäusern auf jene ausgeweitet worden, deren Eltern an Präsenz-Arbeitsplätzen im Homeoffice sind und auf jene, deren Kindeswohl es erfordert.

Verständnis für Schwierigkeit langfristiger Planung

In Anspruch genommen wurde sie dennoch wenig, wie Zahlen von Schulleitern und Schulträger zeigen. Die Gesamtschülerzahl in Schulen der Stadt beträgt 3.854. Hierzu gehören nicht die beruflichen Schulen in Kreis-Trägerschaft. Deren ältere Schüler benötigen keine Betreuung.

Gregor Swoboda, Schulleiter von rund 600 Schülern an der Leopold-Feigenbutz-Realschule in Oberderdingen, hat keine Anmeldungen erhalten. Joseph Roth, Leiter der Ganztages-Stromberg-Schule aus Oberderdingen gab solche in Klassenstärke an, von insgesamt fast 360 Schülern. Beide wüssten gerne frühzeitig, wie es nach den Weihnachtsferien weitergeht. Dennoch äußern sie Verständnis, dass im dynamischen Pandemiegeschehen langfristiges Planen schwer sei.

In städtischen Schulen waren vom 16. bis 18. Dezember 58 Kinder in Notbetreuung an neun von 13 Schulen. Diese Woche kamen 44 Kinder zur Notbetreuung an sieben Schulen. Angeboten wird sie bis Klasse sieben. Meist nutzen Grundschulkinder sie.

Von 1.022 Kindern in 22 Tagesstätten und Kindergärten in Bretten waren von 16. bis 18. Dezember rund 80 Kinder in Notbetreuung, in dieser Woche sind es rund 60 Kinder. Viele Einrichtungen schließen in den Weihnachtsferien.

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