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Terminausfälle am Amtsgericht Bretten

Wenn Angeklagte einfach nicht zur Verhandlung kommen

Es kommt in letzter Zeit häufiger vor, dass Verhandlungen im Amtsgericht Bretten wegen Nichterscheinen der Angeklagten ausfallen. Ist das ein Trend? Oder hängt das mit Corona zusammen?

Amtsgericht Bretten (Symbolbild). Foto: Kampf Thilo

Vor dem Brettener Amtsgericht sollte kürzlich eigentlich ein Fall von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verhandelt werden. Eine Staatsanwältin, Vertreter der Presse, eine Übersetzerin, eine Protokollantin und selbstverständlich Amtsrichter Fabian Weisse waren im Gerichtssaal anwesend.

Mehrere Zeugen warteten bereits darauf, ihre Aussage machen zu können. Es war also alles angerichtet, um den Fall über die Bühne zu bringen. Doch vom Angeklagten selbst fehlte jede Spur. Auch nach einer viertelstündigen Wartezeit blieb dieser dem Amtsgericht in der Brettener Kirchgasse fern.

Eine Situation wie diese scheint keine Seltenheit zu sein, wie Weisse bestätigt: „Es kommt immer wieder einmal vor, dass an einer Verhandlung Beteiligte nicht erscheinen.“ Zwar ließe sich dabei kein konkreter Trend hin zu mehr Terminausfällen erkennen, doch sei es immer mit einem Mehraufwand verbunden, wenn sich etwaige Verfahren dadurch in die Länge ziehen würden.

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