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Noch kein finales Gutachten

"Wurm" in Lidl-Milch in Oberderdingen: Ministerium geht derzeit von Einzelfall aus

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart bewertet den in einer Milch von Lidl in Oberderdingen gefundenen Fremdkörper derzeit als Einzelfall. Das geht aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervor. Bisher sei nur eine einzige Verbraucherbeschwerde bekannt. Zudem habe die Überprüfung des Herstellerbetriebes keinerlei Hinweise ergeben.

Diese Stücke sollen sich in der Milch-Packung aus der Lidl-Filiale in Oberderdingen befunden haben. Foto: privat

„Die Untersuchungen des Fremdkörpers sind noch nicht abgeschlossen“, stellte das Ministerium jedoch klar. Nach Angaben der Lebensmittelüberwachungsbehörde in Karlsruhe könnte an diesem Freitag ein entsprechendes Gutachten vorliegen.

Laut Ministerium liegt aktuell keine Gesundheitsgefährdung vor. Die zuständigen Behörden hätten daher keine rechtliche Handhabe, von Milbona oder Lidl etwa eine Rücknahme zu fordern. „Das Management dieser Kundenbeschwerde liegt damit in der Verantwortung der beteiligten Lebensmittelunternehmen“, heißt es in der Erklärung weiter.

Lidl Foto: privat

Viel Aufregung um Vorfall in Oberderdingen

Der Vorfall in Oberderdingen hatte Anfang der Woche für viel Aufregung gesorgt. Eine Frau hatte bei Facebook Fotos von einem hautfarbenen Fremdkörper gepostet, der an einen Wurm erinnert. Dieser stammt ihren Angaben zufolge aus einer Milchpackung, die sie in der Lidl-Filiale in Oberderdingen gekauft hat.

Laut Lebensmittelüberwachungsbehörde sind Produkte, die diesen Fremdkörper enthalten, nicht für den menschlichen Verzehr geeignet.

Nach Angaben von Lidl ist es produktionsbedingt nicht möglich, dass ein solcher Fremdkörper in die Milch gelangt.

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