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Bruchsal

16-Jähriger schwebt nach Gleisunfall noch immer in Lebensgefahr

Tag fünf nach dem schweren Gleisunfall in Bruchsal: Und noch immer gibt es keine Entwarnung, was den Gesundheitszustand des 16-jährigen Jugendlichen angeht. Der war auf einen Güterzug geklettert und dabei zu nahe an eine Oberleitung gekommen. Gut die Hälfte seiner Haut ist verbrannt.

Hier an der Bruchsaler Tunnelstraße hat sich das Drama abgespielt. Foto: Heintzen

Nach wie vor schwebt der 16-jährige Jugendliche, der am vergangenen Mittwochabend auf einen Güterzug geklettert war, in Lebensgefahr. Darüber informiert jetzt die Bundespolizei auf BNN-Anfrage. „Sein Zustand ist unverändert.“

Schwerste Verbrennungen

Der Junge war am Mittwochabend an der Bruchsaler Bahnhaltestelle Tunnelstraße auf einen stehenden Güterzug geklettert, zu nahe an die Oberleitung gekommen und von einem Lichtbogen erfasst worden. Er stürzte brennend zu Boden und mussten von seinen Kameraden und Anwohnern gelöscht werden. Dabei hat er sich so schwere Verletzungen zugezogen, dass sein Zustand noch immer kritisch ist. Mit einem Rettungshubschrauber musste er in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen-Oggersheim gebracht werden.

Jugendliche werden befragt

Derweil haben die Ermittlungen der Polizei begonnen. Noch in dieser Woche sollen weitere Jugendliche befragt werden. Außerdem stehe man mit dem Jugendhaus, mit Eltern und mit der Schule des Jungen in Kontakt.

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