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Flucht vor Corona-Lockdown

Alle wollen in den Winterwald - aber das hat Folgen für die Natur

Einfach mal frische Luft schnappen, das ist für Menschen in Lockdown und Homeoffice ein großes Bedürfnis. Der Drang ins Freie hat aber Konsequenzen - auch für die Natur.

Raus ins Freie: Auch im zweiten Lockdown ist der Drang groß, frische Luft zu schnappen und sich körperlich zu bestätigen wie hier auf dem Michaelsberg bei Untergrombach. Foto: Martin Heintzen

Fitness-Center und Sportverein sind geschlossen, Kultureinrichtungen auch. Seit Wochen sitzen die Menschen im Homeoffice, das Homeschooling für die Schüler wurde verlängert. Zwischendurch muss man einfach frische Luft schnappen und sich bewegen: „Was bleibt, ist der Wald“, weiß Revierleiter Volker Böning von Forst BW.

Sein Revier reicht von Reilingen bis nach Wiesental und dem Rhein. Aus den umliegenden Gemeinden strömen die Anwohner auch im zweiten Lockdown ins Grün. „Im Moment sind im Wald so viele Menschen wie noch nie unterwegs“, hat auch Christoph Weihrauch festgestellt, der für die Öffentlichkeitsarbeit bei Forst BW im Bezirk Hardtwald zuständig ist. Das hat Konsequenzen.

„Wenn Tiere durch Jogger oder Radfahrer aufgeschreckt werden, kostet der Adrenalinstoß in der winterlichen Ruhephase zusätzliche Energie“, so Revierleiter Böning. Das sollten Wald-Besucher auf der Suche nach Bewegung möglichst vermeiden. Aber die „meisten sind auf den Wegen unterwegs“, so seine Beobachtung.

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