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„Einschüchternde Maßnahme“

Aufbruch Bruchsal kritisiert Polizei nach Maskenkundgebung

Platzverweise gegen Demonstranten, Polizisten beleidigt: Wie die Polizei den Verlauf der Masken-Demo in Bruchsal vor knapp einer Woche schildert, stößt bei den Anmeldern der Kundgebung auf Kritik.

„Weg mit der Maske“: So lautete einer der Slogans bei der Kundgebung in Bruchsal. Foto: Jörg Donecker

Aufbruch Bruchsal wehrt sich in einer Pressemitteilung gegen die Darstellung der Polizei zur Maskenkundgebung am Samstag, 17. Juli. Die Polizei hatte gegenüber den BNN mitgeteilt, dass es zu Beleidigungen kam und man Platzverweise aussprechen musste.

Laut Veranstalter wurde jeder einzelne, der zur Kundgebung kam und auf Bänken im Schatten saß, ein Eis aß, zufällig oder gezielt die Reden anhörte, vertrieben.

Als Grund wurde fehlender Abstand und eine zu schmale Rettungsgasse angegeben. „An jedem Samstagvormittag können Sie mehr Gedränge auf dem Rathausplatz erleben, und wäre es der Polizei um Abstände gegangen, hätte sie auf diese hinweisen können. Es wurde aber jede Person, die sich außerhalb der aufgestellten Gitter aufhielt, unter Androhung von Bußgeldern regelrecht vertrieben“, teilt Frank Kampa von Aufbruch Bruchsal mit.

Dies habe mit Hygieneauflagen nichts zu tun, sondern sollte jeden, der sich nicht traute, sich innerhalb der käfigähnlichen Gitter aufzuhalten, daran hindern, eine andere als die Regierungsmeinung zu hören, so seine Vermutung. „Wir halten dies für eine einer Demokratie unwürdige, einschüchternde Maßnahme“, heißt es weiter.

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