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Bürgermeister Bad Schönborns lenkt ein

Bürgermeister in Bad Schönborn bezahlt Rückbau des Erdwalls

Bad Schönborns Bürgermeister Klaus Detlev Huge hat einen Erdwall an der B292 anlegen lassen - mit Abfall einer Baustelle aus seinem privaten Umfeld. Die darauffolgende Kritik konnte er nicht nachvollziehen. Jetzt muss er den Wall auf eigene Kosten entsorgen.

Der umstrittene Erdwall an der B 292 in Bad Schönborn-Langenbrücken. Der ökologische Wert der mit Arsen belasteten Erde sei gleich Null, schreibt nun das Landratsamt. Es forderte die Beseitigung bis 31. August. Foto: Petra Steinmann-Plücker

Der Erdwall entlang der B292 wird definitiv abgetragen. Den Rückbauauftrag erteilt Bürgermeister Klaus Detlev Huge als Privatperson sobald entsprechende Angebote der angefragten Fachfirmen vorliegen. Das teilte die Gemeinde mit.

Die Angebote für den Auftrag verzögerten sich derzeit auf Grund der Betriebsferien, heißt es in der Mitteilung.. Eine außerordentliche Gremiumssitzung zur Vergabe der Bauleistung sei nicht erforderlich. Eine solche Sitzung hatte das Landratsamt ins Spiel gebracht, als es eine Abtragung und Entsorgung des Walls bis 31. August forderte.

In der Mitteilung vom Dienstagnachmittag betont die Gemeinde laut einer Sprecherin, dass das ursprüngliche Ziel, mehr Sicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer auf dem parallel laufenden Rad- und Fußweg zu schaffen, durch den Erdwall erreicht worden sei.

Wegen fehlender Vorabstimmung und unzureichender Ausführung habe das Landratsamt jedoch auf den Rückbau bestanden. Gleichwohl sehe man auch dort das öffentliche Interesse für eine schützende Maßnahme entlang diesem Abschnitt der Bundesstraße, heißt es aus Bad Schönborns Rathaus.

Daher werde man, so Bürgermeister Huge, weiterhin die Verkehrssicherheit in den Mittelpunkt stellen und eine Einigung für zukünftige Sicherheitsmaßnahmen mit dem Landratsamt anstreben.

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