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Rückblick auf ein anstrengendes Jahr

Wie Pflegerin Britta Mächtel der Corona-Pandemie auch Positives abgewinnen kann

Das Klatschen fürs Pflegepersonal – „ja, das hat schon gut getan“, erklärt Britta Mächtel. Die Pflegedienstleiterin eines Heims in Bad Schönborn hat anstrengende Monate hinter sich.

Corona-Alltag im Pflegeheim: Britta Mächtel, Pflegedienstleiterin im Quellenhof in Bad Schönborn mit der Bewohnerin Antonie Gertig (93). Foto: Petra Steinmann-Plücker

Anfang März hatte Britta Mächtel noch die leise Hoffnung, dass das mit Corona schnell wieder vorbei ist. Heute weiß sie: Das Thema wird sie noch viele Monate beschäftigen. Sie und ihre derzeit 26 Senioren im Bad Schönborner Quellenhof. Die 43-jährige ist Pflegedienstleiterin in der Senioreneinrichtung in Langenbrücken.

Hinter ihr liegen dramatische Wochen und Monate. Unschöner Höhepunkt: Als im Oktober das Virus auch vor dem Quellenhof nicht Halt machte und sieben Bewohner und drei Mitarbeiter infiziert wurden. Waren es anfangs Probleme, an Masken und Schutzausrüstung zu kommen, so geht es nun, Ende des turbulenten Jahres darum, die Moral aufrecht zu erhalten.

Die Arbeit hat an allen gezehrt. Mächtel räumt ein: „Das Klatschen für das Pflegepersonal am Anfang der Pandemie hat der Seele schon gut getan, aber die eigentlichen Probleme natürlich nicht gelöst.“ Also schlechte Bezahlung und Personalnot. Auch in ihrem privaten Umfeld hat sie durchaus mehr Zuspruch für ihre Arbeit erfahren.

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