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Staatsanwaltschaft ermittelt nach Todesfall

Mutmaßlicher Einbrecher stirbt nach Gerangel beim Bruchsaler Bahnhof

Blutspuren auf dem Boden, ein Handschuh der Spurensicherung: Am Morgen sind nur noch wenige Spuren in der Nähe des Bruchsaler Bahnhofs zu sehen. Nach einem nächtlichen Einbruch soll es zu einem Gerangel gekommen sein.

Nur ein Gummihandschuh zeugt noch von der Arbeit der Spurensicherung. Hier, gegenüber des Bahnhofs, soll sich das Gerangel am frühen Freitagmorgen ereignet haben. Foto: David Heger

Wilde Gerüchte machten sich schnell breit: Von einem Erstochenen war die Rede, doch in der Nacht zum Freitag ereignete sich in der Nähe des Bruchsaler Bahnhofs laut ersten Polizeierkenntnissen etwas anderes: Ein 46-jähriger Mann hat sich wohl gegen 4.50 Uhr mit einem Hammer gewaltsam Zutritt zu einer Espressobar im Bahnhof verschafft.

Dort soll er aus einem Spielautomaten eine Geldkassette entwendet haben. Ein 27 Jahre alter Mann soll den möglichen Einbrecher hierbei beobachtet und auf einem nahegelegenen Parkplatz angesprochen haben, heißt es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

Der jüngere Zeuge sei daraufhin von dem 46-Jährigen bedroht worden. Bei einem Gerangel der beiden sei der mutmaßliche Einbrecher bewusstlos zusammengebrochen und zwar schräg gegenüber des Bruchsaler Bahnhofs unterhalb der riesigen Platane mit dem „Gurs“-Schild. Der 27-Jährige habe daraufhin die Polizei alarmiert.

Kriminalkommissariat Bruchsal ermittelt nach Tod des 46-Jährigen

Der 46-Jährige musste von einem Polizeibeamten reanimiert werden und wurde schließlich in ein Krankenhaus gebracht. Am späten Freitagvormittag stellten Ärzte seinen Hirntod fest, so informiert die Staatsanwaltschaft.

Die genaue Todesursache sei Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Kriminalkommissariats Bruchsal. Am Freitagmorgen hatten sich bereits früh die Ermittler ans Werk gemacht, die Stelle mit Flatterband abgesperrt und untersucht.

Schnell machte im Bahnhofsareal das Gerücht die Runde, ein Mann sei mit einem Schraubenzieher erstochen worden und noch vor Ort gestorben. Dem hatte die Polizei frühzeitig widersprochen.

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