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Drei Fragen

Bankfusion: Gebührenerhöhung bei der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt?

Im Zuge der Bankenfusion werden Gebührenerhöhungen befürchtet. Kann es diese demnächst geben? Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt, Andreas Hoffmann will das nicht ganz von der Hand weisen.

Die Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt will fusionieren. Werden die Kunden mit Gebührenerhöhungen rechnen müssen? Foto: Markus Scholz

Die Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt will fusionieren. Während hinter den Kulissen noch dafür gesorgt wird, dass zusammenwächst, was zusammen gehören soll, hegen einige Kunden des Kreditinstituts bereits Befürchtungen, dass die neue Bank an der Stellschraube der Kontoführungsgebühren drehen wird. Das hat es bei anderen Bankfusionen schon gegeben. Wir fragen nach.

Fragen an den Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt, Andreas Hoffmann Foto: Andreas Hoffmann

Leser haben – noch nicht im Bereich Ihrer Bank – entsprechende Erfahrungen gemacht. Kann das auch bei der anstehenden Fusion zur Volksbank Kraichgau so kommen?
Hoffmann

Es handelt sich hierbei ganz bestimmt nicht um Preiserhöhungen, sondern um unterschiedliche Kontomodelle mit unterschiedlichen Bepreisungen. Ein solches Kontomodell spiegelt ein bestimmtes Nutzerverhalten. Je höher der Grundpreis eines solchen Kontomodells ist, desto umfangreicher sind die inkludierten Dienstleistungen. Diese Kontomodelle unterscheiden sich nach Privat- und Gewerbekunden.

Bringt eine Fusion eventuell Nachteile? Was könnte auf den Kunden zukommen?
Hoffmann

Bei einer Fusion werden die Kontomodelle beider Banken zusammengeführt. Die Dienstleistungen der Kontomodelle beider Banken differieren nur geringfügig. Ebenso wird es sich bei den Preisspannen verhalten. Der Kunde hat nach der Fusion die Wahl, entsprechend seines Nutzerverhaltens das für ihn passende Kontomodell zu wählen.

Was meinen Sie zu der Entwicklung der Kontoführungsgebühren bei anhaltender Niedrigzinsphase?
Hoffmann

Die Kontoführungsgebühren wurden in der Vergangenheit dem allgemeinen Preisanstieg, insbesondere resultierend aus dem Bereich der IT-Kosten und der Personalkosten, angepasst. Ferner entwickeln wir unser Leistungsspektrum ständig weiter und passen dabei stetig die Sicherheitsstandards an. Die Niedrigzinsphase ist keinesfalls der alleinige Treiber bei der Anpassung der Dienstleistungsgebühren.

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