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Bauprojekt

Bei der Bruchsaler Klinik soll ein neues Ärztehaus entstehen

Kann so die ärztliche Versorgung in Bruchsal gesichert werden? An diesem Dienstag entscheidet der Bruchsaler Gemeinderat über die Pläne für ein Facharztzentrum mit Apotheke und Sanitätshaus.

Geplantes Ärztehaus: Bei der Fürst-Stirum-Klinik soll an der Heidelberger Straße ein Zentrum mit Fachärzten und etwa einer Apotheke entstehen. Foto: Südbau

Um die Entwicklung des Klinik-Areals und die ärztliche Versorgung im Mittelzentrum Bruchsal zu sichern, soll an der Heidelberger Straße ein Ärztehaus entstehen. Erste Pläne wurden bereits vor einiger Zeit im Gemeinderat vorgestellt, der an diesem Dienstag, 29. September, wieder tagt.

Zwischenzeitlich hat sich der Aufsichtsrat der Landkreis-Klinik für die Firma Südbau aus Bretten als Bauherr und Investor entschieden. Weil der Entwurf der Investoren einige Änderungen bezüglich des Raumbedarfs vorsieht, muss ein sogenannter vorhabenbezogener Bebauungsplan verabschiedet werden.

Ursprünglich war geplant, das Gebäude in der Heidelberger Straße 4 abzureißen und durch einen Neubau bis zur Gutleutstraße zu ersetzen. Es sollte sich in der Höhe an den bestehenden Nebengebäuden orientieren. Zur Klinik hin war ein einstöckiger Anbau vorgesehen.

5.300 Quadratmeter für Praxen, Apotheke und Sanitätshaus

Die Südbau GmbH aus Bretten plant neben der dortigen Rechbergklinik ebenfalls ein Fachärztezentrum. Baubeginn ist 2021. Das Unternehmen hat nun auch für Bruchsal einen Entwurf vorgelegt, dessen Gebäudeteil im hinteren Teil die Höhe der Straßenseite aufnimmt. Auf drei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss sowie einer Grundfläche von 5.300 Quadratmetern sollen Facharztpraxen, eine Apotheke oder ein Sanitätshaus entstehen.

Auf dem Wunschzettel des Landkreises standen in der Vergangenheit Fachärzte etwa zur Strahlentherapie, die im ambulanten Bereich Synergien mit der Fürst-Stirum-Klinik erzielen oder gemeinsam OP-Säle nutzen könnten. Gegenüber in der Schönbornstraße 42 soll im zweiten Bauabschnitt ein zweites Ärztehaus entstehen. Damit wäre die Zufahrt zur Klinik städtebaulich eingefasst, so der Bauherr im Antrag. Daneben soll im Untergeschoss eine Tiefgarage mit 50 bis 55 Stellplätzen entstehen, die über eine Zufahrt von der Robert-Koch-Straße erreichbar ist.

Noch Platz im Parkhaus

Damit würde sich die Zahl der Parkplätze im Umfeld der Klinik weiter erhöhen. 267 Parkplätze stehen seit der Eröffnung des „digitalen“ Parkhauses im März Besuchern, Patienten und Mitarbeitern zur Verfügung. „Es ist noch ordentlich Luft nach oben“, kommentiert die Nutzerzahlen Thomas Veith, Geschäftsführer des Betreibers AmbiPark GmbH.

Die Eröffnung des Parkhauses fiel in die Zeit des Lockdowns mit Besucherstopp in der Klinik und strenger Besucher-Reglementierung. Täglich kommen laut Veith 150 bis 200 Besucher oder Patienten ins Parkhaus, die etwa ein bis drei Stunden bleiben. Seit einigen Wochen werden zunehmend vergünstigte Parkberechtigungen an die Mitarbeiter ausgegeben. Mittlerweile seien es 200 Berechtigungen. Im Schnitt parken davon täglich 20 bis 80 Mitarbeiter in dem Gebäude.

Service

Auf der Tagesordnung des Gemeinderats Bruchsal, der an diesem Dienstag, 29. September, ab 17 Uhr im Bürgerzentrum tagt, steht auch der Tätigkeitsbericht der Gleichstellungsbeauftragten, die Sanierung der „Alten Siemenssiedlung“ und die Straßennamen im Neubaugebiet „Am Bahnhof/Ernst-Renz-Straße“ in Untergrombach.

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