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Zentren in Bruchsal und Sulzfeld

Betriebsärzte dürfen jetzt Corona-Impfzentren nutzen – müssen Impfstoff aber selbst mitbringen

Immer noch zu wenig Impfstoff in den Impfzentren in Bruchsal und Sulzfeld: Betriebsärzte können dort jetzt die Infrastruktur nutzen, müssen ihren Impfstoff aber selbst mitbringen.

Seit Juni gibt es keine Impfpriosierung mehr: Aber auch kaum Termine für Erstimpfungen. Foto: Marijan Murat/dpa

Seit Anfang Mai werden in den Impfzentren in Bruchsal und Sulzfeld so gut wie keine Termine mehr für Erstimpfungen freigeschaltet. Und eine Besserung der Lage ist nicht in Sicht. „Die Impfstoffmengen für die Impfzentren haben im Juni nicht zugenommen oder werden zunehmen“, teilte Martin Zawichowski, Sprecher des Landkreises Karlsruhe, auf BNN-Anfrage mit. Für Juli gebe es noch keine Ankündigungen.

In den Impfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld liege deshalb der Schwerpunkt der Impfungen derzeit auf den Zweitimpfungen. „Dank der tatkräftigen Unterstützung des Sozialministeriums bei der Versorgung mit Impfstoffen mussten keine Termine abgesagt werden“, erklärt Zawichowski.

Kaum Termine für Erstimpfungen in den Zentren

Termine für Erstimpfungen könnten momentan aber nur in geringem Umfang angeboten werden. Diese würden im größeren Umfang derzeit von den Hausärzten und den Betriebsärzten vorgenommen.

Die Kapazitäten in den Impfzentren sind deshalb weiterhin auch nicht voll ausgelastet. Dies waren sie seit ihrer Inbetriebnahme im Januar lediglich an zwei Tagen, an denen sie die Summe von 1.600 Impfungen gerissen haben. „Verfügbare Kapazitäten unserer Impfzentren bieten wir deshalb aktuell auch Betriebsärzten für Impfungen an“, teilte Zawichowski mit.

Die Nutzung der Infrastruktur in den Impfzentren erleichtere die Organisation der Impfungen. Die Betriebsärzte müssten ihrerseits aber vor allem den Impfstoff mitbringen.

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