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Heimatpflege und Goldmedaillen

Brennereien im Kraichgau überraschen mit Schnapsideen vom Kirschbrand bis zum Gin

Hochprozentiges aus dem Kraichgau ist beliebt: Die zahlreichen noch bestehenden Brennereien verkaufen Obstbrände und auch Liköre an Stammkunden. Manche Brenner heimsen Prämierungen ein - andere wollen bei Trends nicht mitmachen.

Harald Lauber aus Untergrombach hat sein Angebot auf 30 Produkte erweitert, untere anderem mit Gin. Im ganzen Kraichgau haben sich viele Nebenerwerbs-Brennereien mit einem festen Kundenstamm etabliert. Foto: Martin Heintzen

Es war keine Schnapsidee von Harald Lauber, sich in jungen Jahren mit Hochprozentigem zu befassen. 22 Jahre alt war der Untergrombacher, als er in der Brennerei seines Vaters die ersten eigenen Produktionsschritte wagte. Und noch ein Metier lernte, zusätzlich zum Gartenbau, in dem er 1987 den Meistertitel erwarb.

Lauber wurde außerdem Florist und nahm die Grabpflege als Betriebszweig auf. Doch im Gärtner gärte weiter der Ehrgeiz, mit flüssigen Kreationen erfolgreich zu sein. Der heute 59-jährige Harald Lauber gehört nun zu den profiliertesten Herstellern von Obstbränden, Likören oder auch Gin im Kraichgau.

Er hat sich einen festen Kundenstamm erarbeitet, ebenso wie viele andere Brennereien in der Region. In Kraichtal, Östringen oder Ubstadt-Weiher - überall gibt es kleinere oder größere Betriebe, wo verfeinerter Schnaps aus heimischen Früchten entsteht. Die Hauptarbeit bevor die Spirituosen reifen, ist jedoch die Pflege alter und neuer Bäume auf Streuobstwiesen. Sie werden nicht überflüssig, auch weil ihre Früchte verflüssigt werden.

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