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42-Jähriger tatverdächtig

Bruchsalerin wurde erstickt: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den Sohn

Die Tat ist grausam: Ein Sohn soll seine eigene Mutter erstickt haben. Demnächst muss sich der Mann vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten.

Landgericht Karlsruhe
Das Landgericht Karlsruhe: Hier wird der Tod der 62-jährigen Bruchsalerin verhandelt. Noch steht der Verhandlungstermin nicht fest. Foto: Christina Zäpfel

Die Umstände der Gewalttat und die Beweise sind wohl relativ eindeutig: Gegen den Sohn, der Anfang August in Bruchsal seine 62-jährige Mutter erstickt haben soll, wird nun Anklage erhoben.

Der Vorwurf lautet auf Totschlag. Dies teilte die Karlsruher Staatsanwaltschaft auf BNN-Anfrage mit. Die polizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen.

Der damals 42-jährige, mutmaßliche Täter soll am 8. August 2022 nach einem Streit seine eigene Mutter getötet haben. Der Fall ereignete sich in der Balthasar-Neumann-Straße in der Nähe des Schlossgartens. Nach der Tat ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.

Seither sitzt der Sohn in Untersuchungshaft. Bislang hat er sich aber wohl nicht zum Tatgeschehen geäußert. Nach BNN-Informationen ist der Mann Vater zweier Kinder und lebte zuletzt in Karlsdorf-Neuthard.

Bis zu sechs Monate darf ein Verdächtiger in U-Haft bleiben, danach muss über seinen weiteren Verbleib das Oberlandesgericht entscheiden.

Prozess soll noch im ersten Halbjahr stattfinden

Jetzt, da die Staatsanwaltschaft Karlsruhe aber offiziell Anklage erhoben hat, wird auch die Hauptverhandlung nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Vor der Schwurgerichtskammer am Karlsruher Landgericht wird der Prozess vermutlich noch im ersten Halbjahr 2023 stattfinden, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Einen genauen Prozesstermin konnte er noch nicht nennen.

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