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Erschwerter Alltag

Bruchsaler Berufstätige klagen über die Arbeit mit Gesichtsmaske

Viele Berufstätige müssen in langen Schichten coronabedingt eine Maske tragen. Häufig wird ihr Arbeitsalltag dadurch erschwert. Betroffene erzählen, welche Schwierigkeiten durch und mit der Maske im Berufsalltag entstehen.

Maske, Handschuhe und Schutzkittel: Um die Säuglinge in der Klinik zu versorgen muss Kinderkrankenschwester Diana Schmith viele Vorkehrungen treffen. Foto: Tanja Schmith

Beim Einkaufen, beim Friseurbesuch oder in Bus und Bahn: Die Alltagsmaske kann lästig sein. Meist ist das Tragen nach kurzer Zeit überstanden. Doch für Diana Schmith sieht der Alltag anders aus. In ihrem Beruf als Kinderkrankenschwester muss sie die Maske acht, in der Nachtschicht sogar zehn Stunden lang tragen. „Es ist anstrengend”, bringt es die Bruchsalerin auf den Punkt.

„Man bekommt schlechter Luft, das ist anstrengend, wenn man körperlich arbeitet.” Abnehmen dürfen die Pflegekräfte den Mund-Nasen-Schutz nur, wenn sie alleine in einem Raum sind. Durch die Masken kommen sie und ihre Kolleginnen schneller ins Schwitzen. „Wir haben alle unreine Haut bekommen, weil es unter den Masken schnell warm und feucht wird”, beklagt sich die Kinderkrankenschwester.

Vor der Pandemie war Maske bei Krankenschwestern nur selten notwendig

Vor der Corona-Pandemie mussten die Krankenschwestern zur Pflege der Säuglinge einen Schutzkittel und Handschuhe tragen. Ein Mundschutz war nur für bestimmte Behandlungen notwendig, beispielsweise beim Vorbereiten von Infusionen. Jetzt muss für die Pflege der Kinder immer die komplette Schutzausrüstung getragen werden, inklusive Maske.

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