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Inklusion

Bruchsaler kämpft um einen Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt

Seit zwei Jahren kämpft Patrick Kühnel gegen ein Gutachten der Arbeitsagentur, das ihn als erwerbsunfähig einstuft. Er sitzt zwar im Rollstuhl, ist aber ausgebildete Bürokraft. In einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung sieht er sich nicht. Er möchte selbstbestimmt seinen Arbeitsplatz wählen können.

Möchte selbstbestimmt leben und arbeiten: Patrick Kühnel ist ausgebildete Bürokraft. Was er gelernt hat und leisten kann, hat er während eines Praktikums bei der Stadtverwaltung Durlach unter Beweis gestellt. Foto: Reimar Neumann

„Wir wollen Strukturen anpassen, nicht Menschen“ heißt es im knapp 90 Seiten umfassenden „Aktionsplan Inklusion“ der Bundesagentur für Arbeit. In der Hochglanzbroschüre wird dafür geworben, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt teilhaben, mitgestalten und gemeinsam arbeiten können.

Im Fall des 28-jährigen Patrick Kühnel aus Bruchsal hat das leider wenig mit der Realität zu tun. Seit zwei Jahren versucht er sein Recht auf einen Platz am allgemeinen Arbeitsmarkt durchzusetzen — zwischenzeitlich vor dem Sozialgericht und bei der beim Bundesbehindertenbeauftragten angesiedelten Schlichtungsstelle in Berlin.

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