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Gefahrguteinsatz im Industriegebiet

Chemische Reaktion sorgt für Großeinsatz der Bruchsaler Feuerwehr

Unter Vollschutz musste die Feuerwehr vorrücken: Bei einem Getränkehersteller in Bruchsal kam es am Nachmittag zu einer unerwarteten chemischen Reaktion in einem Fass mit Altöl.

Die Feuerwehr Bruchsal musste mit dem Gefahrgutzug ins Industriegebiet ausrücken. Dort gab es in einem Altölfass eine chemische Reaktion. Foto: Aaron Klewer/Einsatzreport 24

Die Gefahr ist erst mal gebannt: Im Bruchsaler Industriegebiet ist es gegen 15.45 Uhr zu einem Einsatz der Gefahrgutkräfte der Feuerwehr gekommen. Beim Getränkehersteller Hansa-Heemann in der Heinrich-Blanc-Straße kam es zu einer chemischen Reaktion.

„Das Ganze ging von einem Fass mit Altöl aus“, erklärt Klaus Fehrer, der Spezialist bei der Bruchsaler Feuerwehr. Mitarbeiter der Firma hatten jede Menge Rauch bemerkt und große Hitze und die Feuerwehr alarmiert.

Deren Gefahrgutzug ging mit Vollschutzanzügen vor. Möglicherweise, so der erste Verdacht des Experten, kam es zu einer Reaktion mit Salpetersäure. „Der Rauch war rötlich, braun, das deutet darauf hin“, erklärt Fehrer. Noch ist die Ursache aber nicht abschließend geklärt. Wie es dazu kommen konnte, dass in dem 1000-Liter-Fass Altöl womöglich mit Salpetersäure zusammen kam, ist derzeit völlig offen.

Bruchsaler Feuerwehr noch im Einsatz

Gegen 17 Uhr war die Gefahr aber gebannt. „Das Fass hat durchreagiert“, das heißt, dass die unerwartete chemische Reaktion abgeschlossen ist. Verletzte hat es keine gegeben.

In den nächsten Stunden muss die Feuerwehr die Räume noch vom Rauch befreien. Die Gase werden mit Wassernebel gebunden, um eine Gefahr außerhalb des Geländes auszuschließen.

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