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Schnee-Einbruch im Schwarzwald

Corona-Streife aus Bruchsal wird in Dobel zum Pannenhelfer

Audi, Mercedes, BMW – fast alles, was Rang und Namen hat, war am Wochenende im Schwarzwald vom Spaten der Bruchsaler Polizisten Robert Gruß und Patrizia Hartl abhängig. Die meldete zwar kaum Corona-Verstöße, aber dafür ein großes Verkehrschaos im Schnee.

Freund und Pannenhelfer: Robert Gruß räumt mit seinem Spaten einen Audi frei, der im Neuschnee liegengeblieben ist. Derartige Einsätze hatte der Bereitschaftspolizist aus Kraichtal am Wochenende öfters. Foto: Sebastian Kapp

Fast schon hypnotisierend drehen sich die Reifen. Es hat etwas Meditatives, dieses Symbol absoluter Entschleunigung bei 200 PS, die der Audi aufbringt, ohne dabei auch nur einen Zentimeter vorwärts zu kommen auf dem vereisten Hang nahe Dobel im Nordschwarzwald.

Zumindest zwei Menschen in Uniform wirken tiefenentspannt, während ein verzweifelter Pforzheimer um sein Auto kämpft. Patrizia Hartl und Robert Gruß gehören der Bereitschaftspolizei Bruchsal an. Normalerweise sind sie für die technische Unterstützung der Polizei in Fußballstadien oder bei Demonstrationen zuständig.

Am Sonntag geht es darum, die Corona-Verordnung im überlaufenen Winterparadies Dobel einzuhalten. Eigentlich.

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