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Drei Tage Training

Der neue Schlagstock der Bruchsaler Bereitschaftspolizei verlangt viel Koordination

Bisher hatten sie nur den kurzen Teleskopstock, künftig tragen sie einen Einsatzmehrzweckstock wie ein Schwert an der Hüfte. Beim Training der Bruchsaler Bereitschaftspolizei wird klar, warum der neue dem alten Stock überlegen scheint.

Reifen statt Störer: Hier üben Bruchsaler Bereitschaftspolizisten den Umgang mit dem neuen Einsatzmehrzweckstock. Er soll die Beamten im Einsatz besser schützen. Fällt der Stock bei der Übung zu Boden, müssen alle Liegestützen machen. Foto: Martin Heintzen

Nasskalter Novembernieselregen, grauer Himmel. Eigentlich würde man jetzt den Atem von gut 40 sportelnden Polizistinnen und Polizisten sehen, die sich auf dem Gelände der Bruchsaler Bereitschaftspolizei in den Dittmannswiesen warmmachen. Doch die Mund-Nasen-Masken verhindern das weitgehend.

Es ist der letzte Ausbildungstag am „EMS“. Wie bei der Bundeswehr liebt man hier die Abkürzungen. Und EMS steht für Einsatzmehrzweckstock. Seit wenigen Tagen sind nun alle sogenannten „stehenden Einheiten“ der Baden-Württembergischen Polizei damit ausgestattet.

Peggy Richter und ihre Kolleginnen und Kollegen schlagen auf einen Autoreifen ein. Duschsch, patsch macht es, dumpfe Schlaggeräusche, die der Reifen klaglos erduldet. Plötzlich ein etwas helleres „klong“. Ein EMS ist auf den Boden gefallen. Die Polizisten wissen, was das heißt. Mit voller Schutzmontur Liegestütze machen, „eins, zwei, drei“, zählt einer laut vor. Nach zehn Stück geht das Training weiter. Frieren muss an diesem Morgen niemand.

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