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Wirte und Einzelhändler in Bruchsal fürchten Zwangsschließungen

Die Angst vor dem Lockdown geht in Bruchsal um

Am Mittwoch beraten Bund und Länder angesichts der steigenden Infektionszahlen über neue Corona-Regeln. Ein zweiter Lockdown mit Schließungen von Geschäften und Restaurants ist im Gespräch. Einzelhändler, Gastronomen und Kulturschaffende aus Bruchsal und Umgebung sehen ihre Existenz gefährdet.

Leere Stühle: Auch beim Café Extrablatt in der Bruchsaler Fußgängerzone fürchtet man einen zweiten Lockdown Foto: Martin Heintzen

Ein zweiter Lockdown? Das wäre eine Katastrophe, meint Grigoria Tsiouprou, Wirtin des Cafés und Restaurants Michaelsberg in Bruchsal. Im Frühjahr, als sie ihr Ausflugslokal wegen der Corona-Pandemie das erste Mal dichtmachen musste, stellte sie auf Außer-Haus-Verkauf um.

Damals habe das gut funktioniert, erzählt Tsiouprou – in den Wintermonaten rechnet sie dagegen mit deutlich weniger Kundschaft: „Bei schlechtem Wetter gehen die Leute nicht auf die Straße.“

Ähnlich wie Tsiouprou fürchten viele Gastronomen aus Bruchsal und Umgebung erneute Zwangsschließungen. „Wir gehen auf dem Zahnfleisch“, sagt Herbert Zacherle, Chef des Restaurants Güldener Becher in Östringen. Schon jetzt kämen deutlich weniger Gäste: „Die Leute haben Angst.“ Sollte er schließen müssen, wird auch Zacherle notgedrungen wieder auf To-Go-Verkauf umstellen.

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