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Wurzeln in Philippsburg

Die Geschichte der KABS: Mit 200 Stichen fing es an

Ein Sommerkleid und 200 Schnakenstiche sind die Initialzündung für die Gründung der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage - kurz Kabs - 1976 in Phillipsburg. Heute ist die Kabs ein Erfolgmodell.

Ort Rheinhausen / Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen Luftbild vom 16.05.2020 Peter Sandbiller Luftbruchsal Foto: Peter Sandbiller

„Zum Schluss waren es über 200 Stiche”, erinnert sich Fritz Dürrschnabel an die Bürgermeister-Feier nach seinem Wahlsieg 1973. Ehefrau Marliese nimmt leichtsinnigerweise im Sommerkleid an der Veranstaltung teil - und sieht hinterher aus wie ein „Streuselkuchen”. „Ich geh’ nur mit Dir nach Philippsburg, wenn Du was gegen die Schnakenplage tust”, so die Forderung der jungen Ehefrau des neuen Bürgermeisters von Philippsburg.

Doch weder weiß man in den 70er Jahren, woher die vielen Schnaken kommen, noch wie sie sich vermehren oder wie man sie effektiv bekämpfen kann. Drei Jahre dauert es, bis am 11. März 1976 in Philippsburg die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage - kurz Kabs - gegründet wird. Bis dann flächendeckend das Eisgranulat Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) gegen Stech- und Kriebelmückenlarven verteilt werden kann, vergehen weitere Jahre.

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