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Operationen gestoppt

Entwarnung nach Großeinsatz am Bruchsaler Krankenhaus

Alarm um das Bruchsaler Krankenhaus: Die Feuerwehr Bruchsal ist aktuell mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. In den Kellerräumen des Krankenhauses soll es eine Rauchentwicklung geben. Dort soll die Technik untergebracht sein. Nach BNN-Informationen sind alle Operationen aktuell gestoppt worden.

Feuerwehr Einsatz Bruchsal Foto: Zäpfel

Entwarnung am Bruchsaler Krankenhaus: Bei Wartungsarbeiten an einer Klimaanlage ist am Donnerstagmorgen an einem Leck Kühlmittel ausgetreten. Dieses hatte sich dampfartig in zwei Kellergeschossen verteilt und die Rauchmelder aktiviert. Die Feuerwehren aus allen Bruchsaler Stadtteilen und aus Bad Schönborn waren im Einsatz.

Verletzte gab es keine. Die Patienten konnten in ihren Zimmern bleiben. Gegen 11.30 Uhr ging die Klinik wieder in den Normalbetrieb über. Weil Operationen gestoppt wurden, wird es an diesem Nachmittag im OP-Plan noch zu Verzögerungen kommen.

Evakuierung stand im Raum

Heilfroh waren alle Beteiligten, als sie gegen 11.30 Uhr vor die Presse traten: Der etwa zweistündige Einsatz war glimpflich zu Ende gegangen. In der Klinik, im Rathaus und bei den Einsatzkräften war man allerdings auf alle Eventualitäten vorbereitet. Auch alle Operationen wurden kurzzeitig gestoppt. Während des Einsatzes wurden außerdem die Lüftungen im Haus abgestellt, damit sich der "Rauch" nicht verteilen konnte. Das Krankenhaus in Bretten wurde zudem über mögliche Verlegungen informiert. Auch eine Evakuierung stand im Raum.

So weit kam es aber nicht. Schnell stand fest, dass der Grund für den Rauch im B-Gebäude die defekte Klimananlage war.

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Bundesstraße 3 voll gesperrt

Auch die Polizei und Revierleiter Wolfgang Ams zogen eine positive Bilanz: Sie hatten die Bundesstraße 3, die Bruchsaler Einfallstraße, komplett gesperrt, damit die Einsatzfahrzeuge schnellstmöglich zum Krankenhaus kamen. Der Verkehr aus nördlicher Richtung wurde über die B 35a umgeleitet.

Aus Bad Schönborn wurde eine zusätzliche Drehleiter angefordert. Insgesamt waren die Feuerwehrleute mit 65 Kräften unter der Leitung von Bernd Molitor vor Ort.

Auch während des Einsatzes war die Lage ruhig. Um das Krankenhaus herum hielten sich Notfall-Mediziner, Sanitäter und Krankenhauspersonal in Bereitschaft.

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