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Wenn der Eisverkäufer Taxi fährt

Wie Eisdielenbesitzer aus Bruchsal und Umgebung überwintern

In der kalten Jahreszeit haben die meisten Eisdielen geschlossen. Wie überwintern ihre Besitzer? Die BNN haben sich in der Region umgehört. Vom Taxifahren über den Italienurlaub bis hin zur Nudelproduktion war alles dabei.

Selbstgemachte Nudeln: Im Eisbistro „Der Sarde“ in Wiesental geht der Betrieb im Winter weiter. Von November bis Februar verkauft Antonio Corrias italienische Spezialitäten statt Speiseeis. Foto: Marie Orphal

An einem Nachmittag im Dezember steht Antonio Corrias in mehlverklebter Bäckerjacke im Gastraum seines Eisbistros in Wiesental und knetet Nudelteig. Maultaschen mit Kartoffel-Käse-Füllung sollen daraus werden, erklärt er – auf italienisch „Culurgione“.

In der Eistheke liegen Brot, Käse und Olivenöl. Während bei anderen Eisdielen in der kalten Jahreszeit die Türen zu bleiben, geht im Eisbistro „Der Sarde“ im Waghäuseler Stadtteil Wiesental der Betrieb weiter. Von November bis Februar gehen dort italienische Spezialitäten statt Eiswaffeln über die Theke. „Wenn man nichts macht, kommt man auf dumme Gedanken“, sagt Corrias lachend.

Seine selbstgemachte Pasta – neben Maultäschle gibt es Ravioli und Orecchiette, eine Nudelsorte aus Apulien – verkauft der 65-Jährige entweder gefroren im Glas oder als warme Portion zum Mitnehmen. Den vergangen Winter hat Corrias auf Sardinien verbracht. Wegen Corona bleibt er dieses Jahr hier.

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