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Polizei ermittelt

Brennender Mülleimer versperrt Fluchtweg in Bruchsaler Mehrfamilienhaus

Einsatz für die Bruchsaler Feuerwehr in der Bruchsaler Zollhallenstraße. Dort brannte ein Mülleimer direkt im Treppenaufgang zur Haustür und versperrte den Fluchtweg aus dem großen Mehrfamilienhaus. Jetzt ermittelt die Polizei.

Einsatz für die Bruchsaler Feuerwehr: Mit einem Großaufgebot rückten die Abteilungen Bruchsal und Heidelsheim in die Zollhallenstraße aus, weil von einer konkreten Gefahr für Menschenleben die Rede war. Den Bewohnern in dem großen Mehrfamilienhaus war der Fluchtweg durch einen brennenden Mülleimer versperrt. Foto: Tibor Czemmel

Zunächst rechneten die Feuerwehrleute mit dem Schlimmsten, dann endete der Einsatz in der Bruchsaler Zollhallenstraße doch glimpflich.

Dorthin war am Dienstagmorgen die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Bruchsal, Heidelsheim und die Führungsgruppe mit dem Alarmstichwort „Brand – Menschenleben konkret in Gefahr“ in die Zollhallenstraße gerufen worden.

Im Innenhof des großen Einfamilienhauses fanden die Einsatzkräfte dann in einem Treppenaufgang zur Haustür eines Mehrfamilienhauses einen brennenden Mülleimer. Er versperrte die Flucht der Bewohner nach draußen. Unter Atemschutz konnte der Brand von der Feuerwehr mit einem C-Rohr rasch abgelöscht werden, teilt die Feuerwehr mit.

Die Haustür war den Angaben nach leicht beschädigt, das Treppenhaus verraucht. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte den Treppenraum und die Wohnungen mit einem Messgerät. Es lagen keine gefährlichen Werte, etwa durch Kohlenmonoxid, vor.

Bewohner blieben unverletzt

Von den Bewohnern wurde niemand verletzt. Die Polizei hat noch während der Tätigkeiten durch die Feuerwehr die Ermittlungen aufgenommen – nach ersten Erkenntnissen ist eine Brandstiftung nicht auszuschließen.

Die Feuerwehr Bruchsal war unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Bernd Molitor mit etwa 35 Einsatzkräften bis 9 Uhr im Einsatz. Ebenso der Rettungsdienst unter Leitung von Daniel Bauer mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und der Schnelleinsatzgruppe. Die Polizei hatte die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt, was zu langen Staus in der Innenstadt führte.

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