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Anwohnerbeschwerden wie heute in Forst

Bruchsaler wehrten sich einst erfolgreich gegen ein Krematorium

Der Plan, ein Krematorium in Forst zu errichten, erhitzt die Gemüter der Anwohner. Auch in Bruchsal sollte einst ein Krematorium entstehen - damals wie heute kam es zu Protesten.

Protest gegen ein Krematorium in Forst. Auch in Bruchsal setzten sich Anwohner einst zur Wehr. Foto: Martin Heintzen

Die vergangenen Wochen herrschte Aufregung in Forst. Viele Anwohner wehrten sich massiv gegen den Bau eines Krematoriums am Friedhof. Auch andere Bruchsaler Bestatter sehen die Pläne kritisch. Neu ist die Diskussion nicht. Bereits vor rund 30 Jahren kam das Thema in Bruchsal auf. Die Entscheidung, ob das „Zentrum für Feuerbestattung” nun in Forst gebaut wird, hat der Gemeinderat vertragt.

Feuerbestattungen liegen im Trend. Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Bestatter werden in Deutschland 69 Prozent aller Toten eingeäschert, Tendenz steigend. Im Krematorium am Hauptfriedhof in Karlsruhe liegt die Zahl höher. „Wir gehen auf die 75 Prozent zu”, sagt Matthäus Vogel, Leiter des Karlsruher Friedhofsamtes.

Pläne für ein Krematorium gab es vor 30 Jahren in Bruchsal

Bereits in den 90er-Jahren war ein Bau eines Krematoriums in Bruchsal im Gespräch. Der damalige Oberbürgermeister Bernd Doll erinnert sich an den Antrag.

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