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Pilotprojekte im nördlichen Landkreis Karlsruhe

In Waghäusel testet das Land den Einsatz von Pferden bei der Waldarbeit

Kaltblüter schaden Bäumen und Boden bei der Forstarbeit weniger als Maschinen. Ein Landwirt aus der Nähe von Backnang kann sich deshalb vor Anfragen kaum retten. Es gibt aber auch Nachteile.

Ein eingespieltes Gespann: Pferderücker Jochen Bacher dirigiert Hengst Burli, ein süddeutsches Kaltblut, mit Hilfe seiner Stimme beim Rücken von Holzstämmen in Forster Wald. Foto: Martin Heintzen

Jochen Bacher schnalzt mit der Zunge: „Hüa!“ Mit einem Ruck setzt sich ein 820 Kilogramm schweres Kraftpaket in Bewegung. Der neunjährige Hengst Burli, ein süddeutsches Kaltblut, zieht einen Baumstamm bis zur sogenannten Rückegasse.

Reisig und eine dünne Schneeschicht erleichtern seine Arbeit. Auf dem unbefestigten forstwirtschaftlichen Weg irgendwo im Staatswald bei Forst wird später ein Forwarder, ein Transporter, die gefällten Bäume für den Abtransport aufsammeln.

Der Landwirt vom Käsbühlhof in der Nähe von Backnang schwört auf den Einsatz von Pferden beim Ackerbau. In der Wintersaison ist er als Pferderücker im Wald im Einsatz: „Wir arbeiten das ganze Jahr mit Pferden und verzichten möglichst auf den Einsatz von Maschinen“, sagt er.

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