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Katastrophe in Rheinland-Pfalz

„Wie ein Bombenangriff“: Was die Hochwasserhelfer aus Bruchsal im Krisengebiet erleben

Mehrere Hundert Menschen allein aus dem Raum Bruchsal helfen oder halfen beim großen Hochwasser mit. Sie haben schlimme Dinge gesehen, sie sind erschöpft, aber auch froh, dass sie anpacken konnten.
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Harry Hein hat schon vieles gesehen: Er war als Polizist bei 1.-Mai-Randalen in Berlin und bei Protesten in Gorleben. „Aber das sprengt alles“, sagt er hörbar beeindruckt. Gerade kommt er von zwei Einsatztagen aus dem rheinland-pfälzischen Katastrophengebiet zurück.

Bevor er sich ausruht, gibt er noch eben ein Interview: „Es fällt mir schwer, es zu beschreiben“, räumt der altgediente Polizist der Bruchsaler Bereitschaftspolizei ein. „Es ist wie ein Bombenangriff.“

Mit 70 Kollegen hat der Zugführer in der vom Hochwasser besonders schlimm getroffenen Region um Ahrweiler Dienst geschoben – Zwölf-Stunden-Schichten, mit je 40 Minuten An- und Abfahrt. „Die Menschen sind nicht verzweifelt. Sie sind optimistisch und dankbar. Wir haben sogar Süßigkeiten angeboten bekommen“, zeigt sich Hein bewegt.

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