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Mehr Impfstoff verfügbar

In den Impfzentren Heidelsheim und Sulzfeld wird die Zahl der Impfungen verdoppelt

Die Kapazitäten der Kreisimpfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld sollen weiter ausgebaut werden. Ab März sollen dort jeden Tag mehr als doppelt so viele Leute geimpft werden wie bisher.

Die Kapazitäten der Kreisimpfzentren in Bruchsal-Heidelsheim und Sulzfeld sollen weiter ausgebaut werden. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wie das Landratsamt Karlsruhe mitteilte, sollen ab 1. März an jedem Standort rund 400 Personen täglich geimpft werden können. Bisher lag die Zahl bei rund 160 pro Standort.

Bereits seit vergangener Woche haben beide Kreisimpfzentren täglich außer dienstags geöffnet, um auch Zweitimpfungen vornehmen zu können. Ab 15. März ist geplant, dass die Zentren dann an allen Tagen der Woche in Betrieb sind und zudem im Zweischichtbetrieb zu ausgeweiteten Öffnungszeiten arbeiten.

Das größere Impfangebot ist möglich, weil Impfstoff von AstraZeneca in großer Anzahl in die Impfzentren geliefert wird. Dieser Impfstoff wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO auch in Ländern empfohlen, in denen Virusmutationen vorhanden sind. Vordringlich soll damit geimpft werden, wer ein besonders hohes Risiko hat, sich mit dem Coronavirus anzustecken oder aufgrund der Berufstätigkeit Kontakt zu besonders durch Covid-19 gefährdeten Personen hat.

Die ständige Impfkommission STIKO empfiehlt AstraZeneca als wirksamen Impfstoff. Zugelassen ist er für 18- bis 64-Jährige. Berechtigt sind Personen (auch unter 65 Jahren) der höchsten Priorität, also im niedergelassenen Bereich Ärzte und medizinisches Personal, das in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen, in (radio-)onkologischen Praxen sowie in Corona-Schwerpunktpraxen arbeitet sowie medizinisches Personal, das bis 30. April einen Dienst des kassenärztlichen Notdienstes übernimmt.

Landrat Christoph Schnaudigel (CDU) begründet den Vollbetrieb ab 15. März auch damit, dass in absehbarer Zeit damit begonnen werden soll, Impfberechtigte der zweiten Priorität zu impfen. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte überdies aktuell angekündigt, dass in Baden-Württemberg auch Lehrkräfte und Erzieher in der Impfreihenfolge vorgezogen werden.

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