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In Corona-Zeiten fehlen die Kunden

In der Region Bruchsal läuft der Außer-Haus-Verkauf nur schleppend

Gastronomen aus Bruchsal und Umgebung versuchen, die Umsatzeinbußen mit Außer-Haus-Verkauf abzufedern. Das funktioniert nur bedingt: Anders als beim ersten Lockdown im Frühjahr bleibt dieses Mal die Kundschaft aus. Bruchsaler zeigen wenig Verständnis für die Zwangsschließungen.

Das Geschäft läuft schleppend: Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice decken beim Restaurant „Leonardo“ gerade so die Kosten. Die Kunden bestellen deutlich zurückhaltender als beim ersten Lockdown im Frühjahr, berichten Gastronomen aus der Umgebung. Foto: Marie Orphal

In der Bruchsaler Fußgängerzone irren am Montagmittag dutzende Passanten auf der Suche nach etwas Essbarem umher. Einige löffeln Salat aus Plastikboxen, andere schlürfen Coffee to go aus Thermobechern. Karin Reiser (68) und ihre Tochter Rebekka (44) haben sich auf der Bank vor dem Modehaus Jost niedergelassen und essen Pommes aus einer Pappschale.

„Wir hätten uns auch lieber gemütlich in ein Café gesetzt“, sagt Karin Reiser. Dass Restaurants und Cafés schließen mussten, findet Rebekka Reiser eine „Unverschämtheit“. Gastronomen hätten schließlich viel Geld investiert und Konzepte entwickelt, um die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Dennoch mussten Gastronomen Anfang des Monats dichtmachen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

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