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Probebohrung für Geothermie

Jetzt ist der Herrgott eingerüstet: Bruchsaler Peterskirche wird zur Baustelle

Von der üppigen Pracht, die für das Barockzeitalter so typisch ist, ist nicht mehr viel zu sehen. Die Bruchsaler Peterskirche ist im Innern komplett eingerüstet. Vor der Kirche haben gerade Probebohrungen stattgefunden.

Auf der Suche nach der Wärme: Vor wenigen Tagen haben Ingenieure eine Probebohrung an der Bruchsaler Peterskirche vorgenommen. Ihre Auswertung soll die Frage klären, ob die Barockkirche künftig mittels Energie aus Geothermie beheizt werden kann. Foto: Thorsten Wisser

Der große Kompressor vor der Bruchsaler Peterskirche brummt laut. Er pumpt Druckluft tief in die Erde, eine riesige „Bohrmaschine“ befördert Gesteinsschicht um Gesteinsschicht nach oben. Mit einem Küchensieb schöpft Martin Makhloufi alle paar Minuten einen Teil des Materials und sichert es in einer Art Setzkasten.

Die Bruchsaler Peterskirche ist seit einigen Tagen Großbaustelle. Während draußen die Geologen gespannt auf den Muschelkalk aus tiefen Schichten schauen, tragen Arbeiter mehr und mehr Gerüst-Bauteile ins Innere der Barockkirche.

Dort ist in den vergangenen Tagen ein riesiges Gerüst-Labyrinth entstanden, auf dem in schwindelnder Höhe die Arbeiter balancieren und ihr Gerüst bis unter die wertvollen Deckengemälde stapeln.

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