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Schwerkranke Tochter

Bei Familie Vidacic aus Karlsdorf ist seit Corona die Angst immer dabei

Parallel den Beruf im Home-Office und die Pflege der schwerkranken Tochter managen: Besonders anfangs war die Corona-Zeit anstrengend für Familie Vidacic aus Karlsdorf. Die Angst vor einer Ansteckung bleibt.

Corona-Zeit zuhause: Um Risikopatientin Sienna Marilyn (links unten) zu schützen, waren Mutter Magdalena (links oben) und Schwester Madison Luna (rechts) mit ihr verstärkter draußen im Hof und Garten. Foto: Eva-Maria Schauer

Magdalena Vidacic fährt ihre Tochter Sienna Marilyn von der Lebenshilfe Bruchsal nach Hause. Für die Mutter ist die Ferienbetreuung dort eine Entlastung, die aber zu Beginn der Corona-Krise wegfiel. Daheim angekommen, öffnet Vidacic die hintere Autotür, wo Sienna schon sehnsüchtig auf dem Rücksitz wartet.

Doch so schnell kann die 15-Jährige nicht ins Haus: Vidacic muss zuerst allein ins Treppenhaus, um den Treppensteiger zur Eingangstür zu bringen. Danach setzt sie Sienna dort hinein und los geht der „Anstieg“. Mit Mama hinten am Steuer fährt Sienna die Treppen hoch, bis sie an ihrer Wohnung im ersten Stock angekommen sind. „Das machen wir schon seit fünf Jahren so, weil Sienna zu schwer für mich ist, um sie die ganze Treppe hochtragen zu können“, erklärt Vidacic. Was in „normalen Zeiten” schon eine Herausforderung war, bedeutet während der Pandemie nochmal mehr Herausforderungen für die gesamte Familie.

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