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Gereizte Stimmung beim Einkaufen

Kassiererin aus Bruchsal und Verdi klagen über Beschimpfungen durch Kunden ohne Masken

Die Stimmung beim Einkaufen ist mit dem zweiten Lockdown gereizter geworden. Was sich Kassiererinnen so alles anhören müssen, erzählt eine Betroffene aus Bruchsal. Zwischendurch gibt es aber auch noch nette Kunden.

Eine Kassiererin an der Kasse. Gedämpft von der Mehrwertsteuersenkung ist die Inflation in Deutschland im September erneut unter die Nullmarke gerutscht. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Das ist kein Einzelfall und hat sich während des zweiten Lockdowns noch verschlimmert: Es wird geschimpft, beleidigt, gepöbelt und gedroht, wenn Kunden im Supermarkt aufgefordert werden, die Maske richtig aufzuziehen.

„Wir sind am Limit. Am schlimmsten ist die permanente Auseinandersetzung mit den Kunden“, erzählt Sabine Ohrband aus Bruchsal. Sie ist eine von 25 bis 30 Kassiererinnen im Real-Markt in Heidelsheim, die im Schichtdienst die Waren über den Scanner ziehen.

Die Aggressivität der Kunden hat sich nach ihrer Beobachtung seit dem ersten Lockdown noch gesteigert. Das ist „schon fast normal“, wie auch Thomas Schark von der Gewerkschaft Verdi Mittelbaden/Nordschwarzwald festgestellt hat.

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