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Seelsorgeeinheit will hohe Heizkosten verringern

Katholiken liebäugeln mit Geothermie-Heizung in der Bruchsaler Peterskirche

Wärme aus der Erde - das klingt verlockend. Auch für die Bruchsaler Seelsorgeeinheit St. Vinzenz. Für die barocke Peterskirche hätte man gerne eine moderne Erdwärme-Anlage. Doch die Technik ist durchaus umstritten.

Die Bruchsaler Peterskirche: Sie ist über 250 Jahre alt und soll - nach dem Willen der Pfarrei - künftig mit moderner Erdwärme beheizt werden. Dazu soll es nun Probebohrungen rund um die Kirche geben. Foto: Martin Heintzen

20.000 Euro Heizkosten pro Jahr, das ist ein Wort. Das zahlt die Seelsorgeeinheit St. Vinzenz allein für ihre Bruchsaler Peterskirche. Manchmal auch mehr. Der prächtige Barockbau wird mit einer veralteten Elektroheizung unterhalb der Sitzbänke gewärmt. Mit einer neuen Anlage und Energie aus oberflächennaher Geothermie will man diese Kosten drastisch senken, und zugleich einen Beitrag zum Schutz der Ressourcen leisten.

Der Bruchsaler Gemeinderat müsste dafür aber zunächst sein Okay für Probebohrungen auf städtischem Gelände geben. „Wegen der grundsätzlichen Bedeutung dieser Angelegenheit“ will die Verwaltung das Ganze öffentlich im Gemeinderat besprechen. Die Sitzung ist am Mittwoch, 17 Uhr, im Bruchsaler Bürgerzentrum.

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