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Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamten“

Kein Erfolg für Trickbetrüger in Bruchsal

Nach fast 40 Anrufen von Trickbetrügern, die sich als Polizeibeamten ausgaben, geben das Polizeipräsidium Karlsruhe und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg Tipps, um sich zu schützen.

Trickbetrüger riefen unter anderem unter der Nummer 110 bei ihrem Opfern an. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Zu knapp 40 Anrufen durch falsche Polizeibeamte ist es am Mittwochabend zwischen 21 Uhr und 0 Uhr im Bereich Bruchsal gekommen. Nach ersten Ermittlungen der Karlsruher Polizei meldeten sich die Anrufer, meistens unter einer Legende, mit unterschiedlichen Rufnummer - unter anderem auch der Nummer 110.

Die Internettelefonie ermöglicht jedermann, im Display jede beliebige Rufnummer anzeigen zu lassen und damit über den wirklichen Anrufer zu täuschen. So erweckten die falschen Polizisten bei ihren Anrufern den Eindruck, diese werden bald von Einbrechern heimgesucht, die es auf ihr Bargeld und ihre Wertgegenstände abgesehen haben. Zu einem Schaden kam es bei den Betroffenen nicht.

Um sich vor der Betrugsmasche „falscher Polizeibeamten“ zu schützen, raten das Landeskriminalamt Baden-Württemberg und das Polizeipräsidium Karlsruhe Folgendes:

  • Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
  • Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
  • Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
  • Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.

Weitere Informationen und Präventionstipps sind unter www.polizei-beratung.de zu finden.

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